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Treue und plüschige Gefährten

Übersicht

Egal ob ein Kätzchen, ein rosa Ferkel oder ganz klassisch ein Teddybär: Nahezu jeder hatte als Kind ein allerliebstes Kuscheltier, so auch Nicole, Max und Julia. Als Begleiter während der ersten Lebensjahre mussten die pelzigen Spielzeuge in unterschiedlichste Rollen schlüpfen. So waren sie nicht nur unser Freund, sondern spendeten Trost, wenn es einem schlecht ging oder dienten als Beschützer und Einschlafhilfe
 

Emotionale Stütze in der Kindheit

Heute wie damals sind Kuscheltiere von großer Bedeutung für die Kindesentwicklung. Geändert haben sich lediglich die Vorlieben in Bezug auf die Tierart. Der Teddybär ist nach wie vor auf der Beliebtheitsskala ganz oben. Nachdem früher aber Wildtiere echte Verkaufsschlager waren, stehen heute diverse Fantasiefiguren hoch im Kurs.
 
Kuscheltiere sind Gefährten der Kindheit, die sich bis zum dritten Lebensjahr bei Mädchen sowie Jungen nicht unterscheiden. Erst danach entdecken viele Mädchen die Puppen für sich. Kuscheltier, Puppe oder Schmusedecke – sie alle dienen als emotionale Stütze, die Kleinkindern auch helfen, Unangenehmes leichter zu überstehen. Dabei ist es egal, wie alt, hässlich oder kaputt das Spielzeug in Wirklichkeit ist.
 

Teddybären im Urlaub

Wenn das Kuscheltier aber doch einmal etwas Entspannung vom stressigen Alltag benötigen sollte und man ihnen etwas Gutes gönnen möchte, besteht die Möglichkeit, seine Kuscheltiere in den Urlaub zu schicken. Teddy-Tour-Berlin.de ist ein Reisebüro für gestresste Kuscheltiere. Dort kann man aus vier verschiedenen Touren auswählen, auf die man seinen Gefährten aus Plüsch schicken kann. Die Preise fangen bei 39 Euro an und beinhalten je eine Stadtrundfahrt durch Berlin, sowie ein Picknick im Tiergarten. Auch die Betreuung durch Physiotherapeuten sind im Preis mit inbegriffen. Wer möchte, kann eine Entspannungsmassage für seinen Liebling hinzubuchen. Der Besitzer erhält bei Rückkehr seines Kuscheltieres neben einem Teilnahmezertifikat auch diverse Urlaubsfotos. Bilder, die Hase Felix vor dem Kanzleramt, den Teddy vor der Siegessäule oder Frida, den Frosch, am Checkpoint Charlie zeigen – alles ist dabei. Highlight im Dezember ist das Promi-Plätzchen-Backen, an dem die Kuscheltiere teilnehmen können. Die Termine für Ostern sind übrigens bereits alle ausgebucht. 
 

Psychatrie für Plüschtiere

Wer lieber auf ausgefallene Kuscheltiere steht, der kann sich im Paraplüschshop, einer Psychiatrie für misshandelte Kuscheltiere, beispielsweise Giorgio Gran Canale bestellen. Hierbei handelt es sich um eine Kanalratte aus der venezianischen Unterwelt. Ein südländischer Macho, der nur darauf wartet von seinem neuen Besitzer mit Liebe überhäuft zu werden.
 
Nicht nur für Liebhaber von extremen Kuscheltieren gibt es im Internet Plattformen, auf denen Plüschtiere in allen erdenklichen Formen und Größen angeboten werden. Dort kann man beispielsweise zwischen einer Heuschrecke, einem Opposum sowie einem 1,70 Meter großen Dromedar auswählen.
 

Horrorfilm 

Wer aber glaubt, Kuscheltiere seien nur etwas für Kinder, der sollte sich Stephen Kings "Friedhof der Kuscheltiere", einen Horrorfilm aus dem Jahre 1989, ansehen. Die Romanverfilmung handelt von einer Familie, die in eine Kleinstadt zieht und zunächst der Kater, später aber auch der Sohn der Familie überfahren und getötet werden. Beide werden hinter einem Tierfriedhof vom Familienvater begraben und erwachen am nächsten Tag wieder zum Leben. Jedoch steckt nun das Böse in ihnen und letztlich endet alles in einem blutigen Massaker.
 
Dennoch sind und bleiben Kuscheltiere eines der wichtigsten Spielzeuge im Leben von Kindern. Auch wenn es viele Jugendliche nicht zugeben wollen, aber irgendwo verstecken auch sie jetzt noch die meisten ihr Lieblingstier aus der Kindheit. 
                                                                             

 

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