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Sportlerehrung in Öhringen

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"Im Sportbereich ist die Welt hier in Ordnung. Es ist wie eine große Familie." Stolz ist herauszuhören, als Oberbürgermeister Thilo Michler die Gäste im Blauen Saal begrüßt. Bei der Sportlerehrung, musikalisch umrahmt von der Rockband des Hohenlohe-Gymnasiums, wurden 45 Sportler wurden für ihre Erfolge im Jahr 2012 ausgezeichnet. Mit besonderer Freude machte Michler auf die männliche C1-Jugend-Handballmannschaft aufmerksam: Ihr war der Aufstieg in die Landesliga gelungen.

 

Werbung für die Stadt

In neun Sportarten (Taekwondo, Kunstradfahren, Kunstturnen, Boxen, Handball, Motocross, Kartsport, Bogensport und Tennis) waren junge Öhringer im vergangenen Jahr so gut, dass sie dafür jetzt mit einem formschönen Preis aus Kristallglas ausgezeichnet wurden. Jeden einzelnen der Preise hatte Rathausmitarbeiter Hans-Eberhardt Dittrich mit einer Gravur versehen. "Sportler machen eine ganz tolle Werbung für unsere Stadt", freute sich Thilo Michler. Dafür, vor allem aber für die vielen Mühen dankte der OB den Sportlern, Funktionären, Trainern und Eltern.
 
Mit besonders großem Einsatz etwa unterstützen Ruth und Manfred Kircher ihren Sohn. Seit neun Jahren ist ihr Filius Marco (17) im Kartsport aktiv. An den Wochenenden chauffiert die Familie den Nachwuchs zu seinen Rennen. "Wir fahren bis Isny im Allgäu und in der anderen Richtung waren wir schon im Bremerhaven. Ja, es ist schon aufwendig", sagt Vater Manfred Kircher. "Aber er hat sportliche Erfolge und das unterstützen wird gern." Ruth Kircher, der der Stolz beim Erzählen ins Gesicht geschrieben ist, erzählt, dass auch sie nach Möglichkeit bei allen Wettbewerben dabei ist. Die Öhringerin ist sehr froh, dass Vereine gute Jugendarbeit betreiben. 
 

Erfolge anerkennen

Richtig große Erfolge, dies wurde bei der Sportlerehrung deutlich, erreicht aber nur, wer viel Zeit und Mühe in seinen Sport investiert. "Fast jeden Tag", nämlich sechsmal in der Woche, trainiert Walerij Wins. Der Gymnasiast ist Boxer. "Ich bin ein ganz Wilder, deshalb macht mir das Spaß", sagt er lachend und erzählt dann von Blessuren wie blauen Augen oder einer gebrochenen Nase. Auf offizielle Ehrungen legt der 18-Jährige nicht so sehr Wert. "Mir ist es persönlich viel wichtiger, dass meine Trainer meinen Erfolg anerkennen", sagt er.
 
Günther van den Heuvel wiederum findet die Wertschätzung, die die Stadt seinen Handballjungs entgegenbringt, gut. Dem Handballtrainer gefällt auch der Kristallpreis, den die Stadt verleiht, sehr. "Er ist absolut attraktiv, man kann ihn wirklich hinstellen und wir wollen noch mal einen", zeigt er sich beim Blick in die Zukunft kämpferisch.
                                                  

 

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