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Popkonzert der Musikschule

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Duke Ellington und Jimi Hendrix statt Mozart und Co. waren angesagt beim jüngsten Konzert in der Neckarsulmer Musikschule. "In lockerer Folge veranstalten wir diese Popkonzerte. Wir freuen uns, dass sie so gut ankommen", sagt Oliver Urtel, Schlagzeuglehrer an der Schule und einer der Initiatoren der Reihe. Der Josef-Lindemann-Saal war fast bis auf den letzten Platz besetzt, als sich die verschiedenen Schüler-Gruppen auf der Bühne präsentierten.

Den Anfang machte die Realbookband – eine Formation der jüngsten Jazzer, die nach einer Akkordsymbolschrift musizieren. Mit der Trompete: Toyah Kurelbaum - flott und forsch wie ihre knallgelben Jeans. "Ich habe erst seit vier Monaten Unterricht. Im Fernsehen habe ich ein Mädchen mit der Trompete gesehen. Da wollte ich auch so spielen lernen", sagte sie später.
 

Gänsehautfeeling beim Publikum

Viel Applaus gab es für die Mackie Messer Nummer der Band. Ganz alleine am großen Konzertflügel präsentierte sich Marina Mantino mit romantischem Klassikpop von Ludovico Einaudi. Wenn man sie spielen hört und sieht, kann man nachvollziehen, dass sie Preisträgerin bei Jugend musiziert ist. Ebenfalls preisgekrönt: Hannah Röger. 
 
Ihr Beitrag mit dem Titel "Lass es zu" war selbst gesungen, selbst gespielt und sogar selbst komponiert. Am Schlagzeug wurde die Schülerin von Réne Gerlach begleitet. "Ein toller Musiker", bescheinigte in der Pause sein Lehrer Oliver Urtel und bedauert ein bisschen, dass Réne von den Drums zum Pop-Piano gewechselt hat. Am Klavier spielte Renée den Titel "All of me" mit rasanten Läufen und Körpereinsatz. Gänsehautfeeling gab es bei weiteren Gesangsnummern. So bei dem Song "Time to say Goodbye" mit Hannah Weissmann, die von Julian Müller am Klavier und von Julius Weissmann an der Gitarre begleitet wurde. "Hit the Road Jack" von Percy Mayfield sang Selina Ost mit viel Power
 

Bigband als Höhepunkt

Auch sie hatte einen eigenen Titel im Programm: "Ahnungslos". Ihr Klavierbegleiter war Lennart Miene. Er bekam besonders viel Applaus, nicht nur weil er just am Konzerttag Geburtstag hatte. Die Pop-Abteilung der Musikschule hat auch noch weitere Ensembles. So die Akkordeonspieler von Galina Grigorjan. Sie spielten unter anderem eine flotte Sambanummer, bei der sich das Schlagzeugensemble zu den Akkordeonisten hinzugesellte. Und schließlich war da noch die Bigband als abschließender Höhepunkt.
 
Die Schüler, verstärkt durch einige Lehrer, präsentierten ein ganz besonderes Stück Musik, das sie in einem Workshop eigens für das Konzert einstudiert hatten: "Captain Arcades Video Parade" eine Fantasie im Jazzrock Stil.
 

Beeindruckende Leistung

Durch das Programm führten Klavierlehrer Jens Hubert und Trompetenlehrer Hans-Peter Ockert. Das Publikum erklatschte sich eine Zugabe, bei der alle Mitwirkenden noch einmal auf die Bühne kamen. "Ein tolles Konzert und eine beeindruckende Leistung der Schüler", lobte Jacqueline Hellmich aus Oedheim. Mit ihrer Tochter Annie war sie nach Neckarsulm gekommen. "Annie lernt seit kurzem Cello an der Musikschule. Wir hören uns aber auch gerne Vorträge mit anderen Instrumenten an", meinte sie.
                             

 

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