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Organmafia frei erfunden

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Warnungen über eine angebliche Organmafia verbreiten sich derzeit bundesweit wie ein Lauffeuer. Die Polizei spricht von einer Falschmeldung.

Warnungen über eine angebliche Organmafia verbreiten sich derzeit bundesweit wie ein Lauffeuer - vor allem über das Internet und speziell in sozialen Netzwerken wie Facebook. Auch in der Region kursieren immer wieder Gerüchte über Menschen, die Kinder entführen, um sie ins Ausland zu verschleppen mit dem Ziel, die Organe der Kinder zu verkaufen. In den Meldungen ist meist von Rumänen oder Bulgaren die Rede.
 

Organhandel

Wie die Polizei Mannheim am Freitag berichtete, sorgt ein Gerücht dieser Art derzeit in Sinsheim für Aufregung. Vor einem Drogeriemarkt in der Sinsheimer Innenstadt soll es in den vergangenen Tagen mehrfach zu versuchten Kindesentführungen gekommen sein, die der Organmafia zuzurechnen sei. Wie sehr diese Meldung beunruhigt, zeigt sich daran, dass besorgte Eltern ihre Kinder bereits nicht mehr in den Kindergarten schicken.

Konkrete Anzeigen wurden bislang nicht erstattet. Laut Polizei sind sämtliche Geschichten über die Organmafia falsch und frei erfunden. Offenbar möchten die Verfasser solcher Botschaften lediglich Ängste schüren.
 

Falschmeldung

Auch wenn die Organmafia in den Armenvierteln von Südamerika oder Asien aktiv ist, sind in Deutschland bislang keine Fälle von Organhandel bekannt geworden, auch nicht im Zusammenhang mit Kindesentführungen. Die Polizei rät, sich von den Falschmeldungen nicht beunruhigen zu lassen.

Wer sich unsicher ist, findet bei dem Verein Mimikama Gewissheit. Dieser deckt seit vielen Jahren Falschmeldungen im Internet auf. 
                        

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