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Verletzungsgefahr reduziert

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Eine Maßnahme des Verkehrssicherheitskonzepts Baden-Württembergs, das vom Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg bereits im Juli 2013 herausgegeben wurde, wurde nun im Hohenlohekreis umgesetzt. Die neu entwickelten Kurvenleittafeln, die Verkehrsminister Winfried Hermann im Mai 2014 der Öffentlichkeit vorstellte, sollen landesweit an rund 500 Kurvenbereichen eingesetzt werden.

Die Richtungstafeln aus Kunststoff, die auf Leitpfosten aufgesteckt werden, zeigen den Kurvenverlauf an und sollen die bisherigen Stahlrohrpfosten mit den Metalltafeln ersetzen. Allein durch diese einfache Maßnahme sinkt die Verletzungsgefahr vor allem für Motorradfahrer. Denn bei einem Aufprall auf die harten Metallschilder riskierten Zweiradfahrer massive Verletzungen, die durch flexible Materialien deutlich reduziert werden.

 

Poller


Zunächst werden Streckenabschnitte mit hohem Motorradfahreraufkommen und entsprechender Unfallauffälligkeit mit den neuen Pollern ausgestattet. Deshalb hat auch die örtliche Unfallkommission, bestehend aus der Verkehrsbehörde und des Straßenbauamts des Hohenlohekreises, sowie der örtlichen Polizei, die Motorradstrecken und unfallträchtigen Kurven im Hohenlohekreis untersucht, um die gefährlichsten Strecken zuerst zu verbessern. Die Bundesstraße B 19 zwischen Dörzbach und Belsenberg wurde deshalb als erste mit den neuen Schildern ausgestattet.

 

Kurvenreich


Den Unfallzahlen der Polizei zufolge haben sich zwischen Januar 2009 bis heute auf diesem Streckenabschnitt insgesamt 101 Unfälle ereignet, davon 28 Motorradunfälle. An den Kurvenabschnitten hat das Straßenbauamt nun 25 neue Leittafeln montiert.

Bereits im Juni 2013 wurde für eine passive Verkehrssicherheit ein Unterfahrschutz für Motorradfahrer an den Leitplanken auf der B 19 auf einer Länge von 1,2 Kilometern angebracht. Dadurch kann der Aufprall auf scharfkantige Teile wie die Stützpfosten der Leitplanken vermieden werden. Bereits bei vergleichsweise geringer Geschwindigkeit wie bei 30 Stundenkilometer können sich Motorradfahrer so schwerwiegend verletzen. Bereits eine Woche nach der Montage bewahrte dieser Schutz einen Motorradfahrer vor gravierenden Verletzungen. Die Kosten für beide Maßnahmen in Höhe von 45 000 Euro finanziert der Bund. 


 

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