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Studenten: Schöner wohnen

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Die Wände sind vergilbt, der Boden zerkratzt. In vielen der 225 Zimmer gibt es Probleme mit den Leitungen – das Studentenwohnheim in der Max-Planck-Straße 27 hat seine besten Zeiten hinter sich. Jetzt soll der Sontheimer Bau aus dem Jahr 1978 generalüberholt werden.

Böden und Decken, Heizanlagen und Bäder, alles wird saniert, sagt Rainer Weyand vom Studentenwerk Heidelberg, das für das Wohnheim zuständig ist. "In den vergangenen Jahren wurden zwar kosmetische Maßnahmen vorgenommen, aber das reicht bei Weitem nicht mehr", erklärt Weyand. Sechs Monate Vorlaufsphase habe es gegeben, den März über werde die Schadensaufnahme folgen.
 

Umzug in Nachbartrakt

Bis dahin muss die rechte Hälfte des Wohnheims leer sein, denn die Sanierung läuft in zwei Abschnitten: erst im rechten und dann im linken Flügel. Für einen Teil der Studenten heißt es also: Wohnung räumen. "Es stürzt aber keiner ins Bergfreie. Keinem wurde gekündigt", sagt Weyand. Bei ein paar Studenten laufen die Mietverträge aus, andere werden in den Nachbartrakt oder in eines der beiden anderen Wohnheime umquartiert.

Im verbeulten Aufzug der Max-Planck-Straße 27 steht eine Matratze und ein abgewetzter Stuhl. Auch im sechsstöckigen Treppenhaus finden sich vereinzelt Teile studentischer Inneneinrichtung. Im Erdgeschoss sind einige Wohnungen schon geräumt, die Leitungen im Bad teilweise freigelegt. Felix Strelows wohnt noch in seinem EG-Zimmer. In den nächsten Wochen wird er in den Nachbartrakt ziehen. "Die Renovierung tut definitiv Not", sagt der 22-jährige Informatikstudent.
 

Preisveränderungen zu erwarten

Bei den meisten Studenten sei die Prüfungsphase zu Ende und auch wenn bei ihm noch drei Klausuren anstehen, "das Umziehen läuft ganz entspannt". Einen großen Wohnbestand hätten die wenigsten. Zudem müsse man wegen der anstehenden Renovierung nicht streichen oder groß putzen.

David Stache wohnt seit zwei Jahren im sechsten Stock. Jetzt zieht er in das neuere Wohnheim schräg gegenüber. "Es ist zweckerfüllend", sagt der 23-Jährige über sein altes Zuhause. Viele seien da, "weil die Zimmer möbiliert und günstig sind".

Mehr sei es aber nicht. Bei freien Tagen oder am Wochenende zöge es die meisten schnell nach Hause. "Deshalb lohnt es sich, etwas zu machen." Ungefähr 200 Euro wurde bisher für die Miete fällig. "Gewisse Preisveränderungen lassen sich nach der Sanierung nicht verhindern", sagt Rainer Weyand. Aber der allgemeine optische Eindruck sei einfach nicht mehr tragbar.
                            

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