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Suchtberatung weiter finanziert

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Die Suchtberatung an Heilbronner Schulen wird bis Sommer 2018 verlängert. Der Jugendhilfeausschuss hat dafür in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht gegeben. Die Arge Sucht bekommt in jedem der kommenden vier Schuljahre bis zu 30 000 Euro an Sonderprojektgeldern aus dem Sozialetat der Stadt Heilbronn.

Drei Heilbronner Schulen machen mit: Seit Herbst 2011 ist die Böckinger Elly-Heuss-Knapp-Grund- und Haupt- mit Werkrealschule dabei. Träger ist die Psychosoziale Beratungsstelle für suchtkranke Menschen der Caritas Heilbronn-Hohenlohe. Montagvormittags ist eine Fachkraft in der Schule. Seit Herbst 2011 war dienstagvormittags eine Fachkraft von der Heilbronner Jugend- und Suchtberatung des Vereins für Jugendhilfe Böblingen an der Sontheimer Staufenberg- Grund- und Werkrealschule. Deren Suchtberater decken auch die im jüngst dazu gekommene dritte Schule ab, die Neckargartacher Albrecht-Dürer-Grund- und Werkrealschule.

In die Präventionsarbeit einbezogen werden alle Kinder und Jugendlichen an der Schule. Außerdem wird Kontakt zu Schülern aufgenommen, die bereits Suchtmittel konsumieren. Eltern werden beraten, wenn sie eigene Suchtprobleme haben oder wenn sie Hilfe im Umgang mit ihren riskant konsumierenden Kindern suchen. Mit Lehrern und Schulsozialarbeitern wird erarbeitet, wie sie früh auf suchtauffällige Familien zugehen können.

Das niedrigschwellige Angebot werde sehr gut angenommen, erfuhren die Ausschussmitglieder. Dass man man ihnen auf Nachfrage keine konkreten Ergebnisse vorstellen konnte, weil das Projekt langfristig angelegt sei und die Vernetzungs- und Beziehungsarbeit Zeit brauche, wurde akzeptiert.

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