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Hochbetrieb in Hochschule

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Wer Betriebswirtschaft und Unternehmensführung (BU) studiert, kann von Glück sagen: Mehr als 900 junge Leute interessierten sich zum Sommersemester für einen Studienplatz in dem populären Studiengang an der HHN in Sontheim. 62 Erstsemester hat BU jetzt zugelassen und fährt damit "freiwillige Überlast", wie Prorektorin Ruth Fleuchaus bei ihrer Begrüßung den Technik-Studierenden erklärte. Auch die Maschinenbauer (MB) sind ungebrochen beliebt. Sie hatten 210 Bewerber auf 37 Studienplätze. 61 junge Leute nehmen jetzt das MB-Studium in Sontheim auf. Auf insgesamt 660 Studienplätze in Heilbronn und Künzelsau hat die Hochschule 850 Erstsemester zugelassen, 835 sind gekommen, dazu noch 97 neue Master-Studierende.

Einzig Medizinische Informatik (MI) ist wenig nachgefragt, wie Informatik in Deutschland überhaupt. In der Wirtschaft sind die Absolventen heiß begehrt, doch das Informatikstudium scheint den jungen Leuten wenig verlockend. Heilbronn reagiert darauf: MI wird nur noch zum Wintersemester angeboten, und ab Herbst gibt es einen Studiengang angewandte Informatik, der neue Interessenten anlocken soll.
 

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Glücklich ist Tugba Kuruel (20). Sie studiert ab sofort BU − wie ihre große Schwester. Ursprünglich wollte die Großbottwarerin ja Internationale Betriebswirtschaft belegen, doch da schaffte sie zum Winter die Zulassung nicht. Jetzt pendeln die Schwestern gemeinsam mit dem Auto nach Heilbronn. Das Zuhausewohnen war für sie schon ausschlaggebend, Heilbronn als Studienort zu wählen, aber nicht allein das: "Mit BU hat man viele Chancen später."

Das sieht Jonas Kunz (18) aus Fulda ganz ähnlich. Ein Kumpel gab ihm den Tipp: BU in Heilbronn. "Die Hochschule soll sehr gut sein, das Niveau hoch", hat Kunz gehört. Er erhofft sich "einen Vorschuss im späteren Arbeitsleben". In Heilbronn ist er auf "sehr nette Leute" gestoßen. Und in Sontheim hat er ohne Mühe ein Zehn-Quadratmeter-Zimmerchen in einer Wohngemeinschaft gefunden − für 210 Euro, Kunz ist zufrieden damit.

Julian Matschiner (20) hat sich bei seiner Studienwahl aufs Internet verlassen und ist bei Verfahrens- und Umwelttechnik gelandet, nachdem ein Praktikum sein Interesse an Klima-Engineering in Stuttgart deutlich abgekühlt hatte. Heilbronn liegt dem jungen Mann, der aus der Nähe von Würzburg kommt, auch geografisch näher. Er zahlt 400 Euro für ein Zimmer in einer Zweier-WG in Hochschulnähe.
                    

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