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Stippvisite im Move Club

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In den vergangenen Monaten kam viel Bewegung in das Schwäbisch Haller Nachtleben. Die Mausefalle musste nach 15 Jahren im vergangenen Jahr ihre Türen schließen. Doch das bedeutet keinesfalls, dass sich somit das Angebot an Feiermöglichkeiten in Schwäbisch Hall verkleinert hat.
 

Nicht gezögert

Denn als Clubbesitzer Andreas Bader erfuhr, dass die Räume der Mausefalle zu vermieten seien, zögerte er nicht. Kurz entschlossen nutze er die Gelegenheit, um eine neue Diskothek hochzuziehen. Der Move Club ist nun die neue Party-Location in Hohenlohe. Seit etwas mehr als einem Monat hat das Move seine Türen für Gäste geöffnet.

Somit ist es an der Zeit für eine kleine Stippvisite. Auf der Homepage ist für vergangenen Samstag Hip Hop und Black Beats angesagt. Also nichts wie hin. Der Club ist Dank der Anfahrtsbeschreibung auf der Homepage schnell gefunden. Schon am Eingang wird klar, dass von dem rustikalen Design der Mausefalle nichts geblieben ist. Jetzt nur noch die sechs Euro Eintritt zahlen und dann kann es losgehen. Im Club angekommen ist keine Spur von Holz- und Hüttenfeeling mehr. Stattdessen glänzt der Raum mit seiner modernen Einrichtung. Auch die Besucher, die die Mausefalle kannten, sind sehr angetan. "Im Vergleich zur Mausefalle ist das Move total deluxe", schwärmt eine Besucherin.

Auch die Tanzfläche macht einiges her und bietet jede Menge Platz für die Feiernden. Doch leider bleibt diese erst einmal leer. Es ist 23 Uhr und es sind kaum 50 Leute da. Eine der Besucherinnen meint: "Vor halb eins braucht man eigentlich nicht zu kommen." Ein anderer Gast sieht das auch so. Auf die Frage, wie er es hier finde, antwortet er: "Das Move ist schon besser als die Mausefalle, aber die Stimmung ist noch zu verhalten."
 

Stimmung steigt

Ab Mitternacht ändert sich das jedoch schlagartig. Plötzlich füllt sich der Club, und mit der Anzahl der Personen steigt auch die Stimmung. Das Publikum ist zwar bunt gemischt, doch es sind ganz klar mehr junge Leute zwischen 18 und 23 Jahren da. Aus den Boxen kommt jetzt Hip Hop in seiner reinsten Form und die DJs bemühen sich, das Publikum so gut es geht zu animieren.

Den meisten gefällt es, doch es gibt auch die ein oder andere Kritik. Für einige Anwesenden ist die Musik zu "gangstermäßig", doch das auch nur zeitweise.

Daher fällt das Urteil der Gäste im Großen und Ganzen ganz gut aus. Die Mausefalle vermisst an diesem Abend zumindest niemand, und auf die Frage, an welchem Tag sich ein Besuch richtig lohnt, sind auch alle ganz klar für den Samstag. Da sei einfach am meisten los. Somit ist Besitzer Andreas Bader mit seinem neuen Club auf einem guten Weg. Schließlich ist es sein Ziel, das Move zur Nummer eins im Haller Nachtleben zu machen.
                

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