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Auf dem Weg ins Halbfinale

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Samu, Sänger der Band Sunrise Avenue und Coach bei der Fernsehshow "The Voice of Germany", meinte bereits nach dem "Battle": "Wenn ich die Fantastischen wäre, wärst du in den Liveshows." Zum Glück waren Michi und Smudo von den Fantastischen Vier der gleichen Meinung. Und somit Calvin Bynum aus Heilbronn eine Runde weiter. Das war vor einer Woche – am Freitag muss der 26-Jährige sich live vor einem Millionenpublikum an den Fernsehern beweisen. Ob er vor lauter Glücksgefühlen immer noch fliegt, wollte unsere Stimmt!-Schreiberin Mika von ihm wissen.

Glückwunsch! Du bist im Viertelfinale.

Calvin Bynum: Vielen Dank. Es fühlt sich noch vollkommen komisch an. Man denkt, wenn ich jetzt nicht weiterkomme, auch cool. Aber ich bin noch dabei. Das ist schon echt heftig.

Bei den Blind Auditions haben sich nur Michi und Smudo von den Fantastischen Vier umgedreht – dachtest du kurz, dass es nichts wird?

Calvin: Darf ich ehrlich antworten? Es wäre sehr enttäuschend gewesen, hätte sich niemand umgedreht. Schon im Vorfeld hatte ich gehofft, dass es Michi und Smudo sind. Es musste etwas passieren, sonst hätte ich mich richtig blamiert.

Die ersten vier Talente sind im Halbfinale. Wie aufgeregt bist du vor deinem Auftritt Freitagabend?

Calvin: Eine fiese Frage, weil es sich noch total in Grenzen hält. Aber auch nur deshalb, weil sich das Szenario ja schon mal abgespielt hat.

Warum?

Calvin: Ich battle morgen erneut gegen René aus Bielefeld. Gegen den musste ich im ersten Battle vor ein paar Wochen schon antreten. Das macht es jetzt mental etwas einfacher für mich, mit dem Druck umzugehen. Trotz alledem will ich noch mehr überzeugen als vorher. Ich bin brutal selbstkritisch und finde, da könnte echt noch mehr gehen.

"Calvin, you are the best" und sieben rote Herzchen, "Ich würde sofort Deine Platte kaufen! Hatte eben Gänsehaut!" – Kommentare wie diese häufen sich auf deiner Facebook-Pinnwand. Nicht mehr nur aus der Region, sondern aus ganz Deutschland.

Calvin: Gestern sogar einer aus Mexiko. Da bin ich ja völlig durchgedreht.

Schaffst du es, zu antworten?

Calvin: Ich habe gestern noch bis 3 Uhr im Hotel gesessen und Mails beantwortet. Ich versuche jedem zu antworten, passe aber auf, dass daraus keine langen Briefwechsel werden, dafür fehlt mir einfach die Zeit.

Wie sahen denn deine vergangenen Tage aus?

Calvin: Bis Dienstag eigentlich ganz cool, da hatten wir nur Proben für den Auftritt mit Kieza. Jetzt ist der eigentliche Stress da, mit Interviews und mehr, Vocalcoachings und den Durchläufen zum Styling.

Trägst du jetzt nicht mehr deine eigenen Klamotten?

Calvin: Im Moment schon noch (lacht) – aber man mischt es so ein bisschen. Ich will so viel wie möglich von mir selbst reinbringen. So fühle ich mich auch am wohlsten. Aber die Stylisten kommen auch schon mit ein paar coolen Ideen – das passt.

Hast du einen Talisman?

Calvin: Meine Schwester hat mir, bevor ich nach Berlin gekommen bin, eine Kette mit Federn, indianischen Federn geschenkt. Sie wollte, dass ich mich beflügelt fühle, leichtfüßig durch die Sache gehen kann.

Die trägst du jetzt immer?

Calvin: Ja, genau. Man muss darauf achten, wie ich sie in der Show anfasse und mich in einen Glücksmoment zurückversetze.

Hast du Angst, dich zu verändern?

Calvin: Nö, gar nicht. Solange der Kern noch der gleiche bleibt, ist das andere alles nur ziemlich interessant. Man wächst ja auch mit dem Prozess. Wenn man sich meine Blind Auditions anguckt, stellt man fest, wie ich jetzt nach und nach meine Augen aufmache. Am Anfang habe ich mich total hinterm Stativ versteckt. Ich war extrem introvertiert. Jetzt löst sich das. Man lernt sich da schon auch selbst kennen. Ich versuche, offen da zu stehen, mich aber nicht zu verbiegen.

Was vermisst du von Heilbronn am meisten?

Calvin: Ganz klar die Leute. Heilbronner Leute sind sehr speziell, muss ich sagen. Auch was die Musik angeht. Ein sehr, sehr kritisches Publikum. Aber trotz alledem ist da so eine Eigendynamik zu spüren. Ich finde es geil, wie die Leute ihre Ideen haben und die auch verfolgen. Es ist cool zu sehen, wie sich die Stadt entwickelt, obwohl jeder denkt, es ist nur eine kleine Stadt und nicht viel Potenzial vorhanden. Die geheime Magie Heilbronns.

Am 5. Dezember spielt deine Band Mr Hot And The Funky Pepperonies im Pfläumli – bist du dabei?

Calvin: Das ist eine gute Frage. Schauen wir mal, was morgen passiert. Wenn alle für mich anrufen, bin ich weiterhin in Berlin. Wenn ich es nicht schaffe, bin ich im Pfläumli am Start.

 

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