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Wohnmobile steuern den Stellplatz auf der Parkzone in der Eugen-Diez-Straße an. "Der ist sehr gut frequentiert", sagt Bürgermeister Stefan Thoma. Die Aufenthaltsqualität soll noch besser werden. Weinsberg richtet dort einen kostenlosen Internet-Hot-Spot ein, ebenso auf dem neuen Bahnhofvorplatz. Der Gemeinderat hat zugestimmt. Hot Spots sind öffentliche drahtlose Internetzugriffspunkte, die dann für jeden zugänglich sind.
 


Standard


"Für eine touristische Region sollte der Internetzugang ein Standard sein", meint der Verwaltungschef. Eine Investition, die dem modernen Weinsberg gut zu Gesicht stehen würde. Plätze mit hoher Besucherfrequenz sind dafür prädestiniert. Für einen Hot Spot benötigt die Kernerstadt eine WLAN-Antenne an städtischen Gebäuden. Dort wird auch ein Router installiert. Der Reisende oder der Besucher kann sein mobiles Endgerät nun per WLAN mit dem Zugriffspunkt verbinden, wenn er sich beim Aufruf der Weinsberger Startseite im Registrierungsfeld per SMS oder E-Mail anmeldet. Aus Sicherheitsgründen wird die Verbindung nach drei Stunden getrennt. Umgehend kann sich der Gast aber eine neue PIN-Nummer geben lassen. Die Dienstleistung ist für den Endkunden kostenlos.

Mit einem entsprechenden Vertrag und der Betriebsübertragung an einen externen Dienstleister will sich die Stadt von der Haftung freistellen lassen.

Was muss Weinsberg dafür investieren? Für den Wohnmobil-Stellplatz fallen zunächst 450 Euro für die Einrichtung an, zusätzlich monatlich 50 Euro für einen Internetanbieter. Am Bahnhofvorplatz sind drei WLAN-Antennen notwendig, die mit 1350 Euro veranschlagt sind. Hinzu kommen die Monatsgebühr von 50 Euro für den Internetprovider pro Monat. "Das ist eine gute Geschichte", mit diesen Worten befürwortet Carsten Richter (ABW) die Hot Spots, allein aus touristischen Gründen werde dies erwartet.

 

Antrag


Ja zum Bahnhofsvorplatz, nein zum Stellplatz, meint Dieter Zacharias (CDU), wegen der Kosten. Die meisten Wohnmobile hätten doch eine Antenne. Die Vorteile dieser Dienstleistung stellt EDV-Experte Andreas Riekher von der Verwaltung heraus. Über das Handy hätten die Nutzer über die Homepage dann auch einen direkten Draht zu Läden, zu Betrieben. Nachdem alle anderen Fraktionen ihr Ja zu beiden Stationen signalisieren, zog die CDU ihren Antrag zurück und stimmte auch zu.


 

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