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Junge Antarktisforscher

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Evangelische und katholische Kirchengemeinde in Forchtenberg boten für Schüler der Klasse eins bis sechs in diesem Jahr etwas Besonderes: den ersten "Ökumenischen Schülererlebnistag". Das Konzept unter dem Thema "Unterwegs zu neuen Ufern" wurde von rund 50 Kindern begeistert angenommen. Etwa 20 Mitarbeiter sorgten für ein spannendes Programm.

 

Hochmotiviert


Pfarrer Wolfgang Wilhelm freute sich über ein "hochmotiviertes Publikum". "Für die Kinderbibelwoche eine ganze Woche die Nachmittage frei zu halten, schaffen manche Kinder nicht", erläuterte er. Deshalb wurde ein Alternativangebot ausprobiert. Ein Samstag plus dazugehöriger Familiengottesdienst am Sonntagmorgen sind leichter einzuplanen. "Wir haben einen konzentrierten Tag und ein verdichtetes Programm geplant."

Auf dem Freizeitgelände auf der Forchtenberger Schied begrüßten Anna Kober von der katholischen Kirchengemeinde, Wolfgang Wilhelm und der Ehrenamtliche Samuel Häußer am Samstag die Teilnehmer. Den Beitrag fürs Mittagessen eingezahlt, die Unterschrift der Eltern für die Benutzung der Kletterwand abgegeben, noch ein Küsschen für Mama und mit einem "Tschüss" düsten die Kinder zur Gruppe. Andreas Schwantge vom Bibellesebund Bretzfeld erzählte mit seiner in Forchtenberg wohlbekannten Bauchrednerpuppe Walter biblische Geschichten. Das Erlebnistags-Team zog die Teilnehmer mit Szenen über den britischen Forscher Robert Falcon Scott und dem Norweger Roald Amundsen, die vor über 100 Jahren um die Entdeckung des Südpols in der Antarktis wetteiferten, in seinen Bann. 

 

Stationen


Danach ging’s zum Mittagessen. Das Team vom Kindertreff – Irmtraud Wilhelm, Marcel Wurst, Josie Lüdemann und Anja Kraft – hatten für jede Menge Pasta mit Tomatensoße gesorgt. Als Dessert gab es unter anderem Schneemänner, die auch auf schwankenden "Schiffsplanken" verspeist werden konnten. Dann zogen die Kinder an 18 Erlebnisstationen: Tattoos malen, Knoten knüpfen, klettern. Monique Schmolzi und Valerie Hans ließen die Teilnehmer wie Seeräuber mit dem Säbel fechten. Anja Kraft organisierte den Skilauf. Timo Häußermann und Daniel Hütt hatten schnell den Bogen raus, wie man im gleichen Rhythmus zu zweit auf einem Paar Skier gut vorankommt.

Wolfgang Wilhelm und Nathalie Schad waren am Bogenschießstand. "I het scho lang a Wildsau g’schossa", tönte Max Kraft , obwohl er eher aussah, als ob er selbst von einer erwischt worden wäre. Er kam frisch von der Erste-Hilfe-Station von Jochen Ender. Die war ein Renner unter den Stationen, denn dort verwandeln sich die Teilnehmer unter großem Hallo in mit Pflastern und Verbänden wohlversorgte "Verletzte".

Zum Abschluss des Tages traten nochmals Schwantge mit Walter und das Organisationsteam in Aktion. Die Kinder hörten den Geschichten und der Fortsetzung der Antarktis-Szenen konzentriert zu, sangen und rieten begeistert mit. 


 

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