Stimmt.de

Titelseite.indd
Stimmt! Magonline lesen!

Nachricht-Detail

Die Neue im Chill-Raum

zurück zur Übersicht
Dinge ausprobieren – und dabei auch mal scheitern dürfen, ohne gleich eine Sechs im Zeugnis zu kassieren. "Allein wegen dieser Erfahrung ist Jugendarbeit so wichtig", sagt Heike Beer. Seit Anfang Oktober gehört die 35-Jährige fest ins Team des Jugendreferats Neuenstadt. Ein unbekanntes Gesicht ist die Künzelsauerin trotzdem nicht. Schon während ihres Studiums im Bereich Soziale Arbeit an der DHBW Stuttgart hat sie sich in der Einrichtung eingebracht.

 

Aktionen


Bis Ende des Jahres teilt sie sich die Stelle mit Mirjam Sperrfechter. Ab Januar ist Heike Beer dann zu 100 Prozent für die Jugendlichen da. So lange unterstützt ihre Vorgängerin sie bei der Einarbeitung. "In der Übergangsphase kann sie alle Gruppen und Arbeitsgemeinschaften in der Gemeinde in Ruhe kennenlernen", sagt Mirjam Sperrfechter, die nach elf Jahren in Neuenstadt komplett zum Stadt- und Kreisjugendring Heilbronn wechselt, bei dem sie schon bisher zu 50 Prozent beschäftigt war.

Denn neben der Arbeit im Jugendhaus steht auch viel Organisatorisches an. Dazu zählt etwa die Vernetzung mit den Vereinen und Schulen bei verschiedenen Aktionen. Aber auch der Arbeitskreis Jugend oder das Sommerferienprogramm der Stadt müssen vorbereitet werden. Jetzt im Herbst wollen die Frauen eine Werbekampagne in den Schulen starten. "Im Sommer waren die Jugendlichen eher draußen unterwegs. Mittlerweile ist es drinnen gemütlicher", sagt Mirjam Sperrfechter. "Dann finden sie bei uns einen Platz."

 

Musik


Momentan gibt es neben Tischkicker, Chill-Raum zum Entspannen oder Fitnessgeräten auch einen Proberaum für Bands. Mit der Neuen im Team sollen weitere Angebote entstehen. "Ich interessiere mich sehr für Theater", sagt Heike Beer. "Vielleicht lässt sich daraus was machen." Auch Outdoor-Sport wie Paddeln findet sie spannend. Und Musik in allen Facetten. Sie spielt Klarinette, Gitarre sowie ein bisschen Schlagzeug und Flöte. "Gerade rede ich viel mit den Jugendlichen, damit ich erfahre, welche Interessen sie haben", erklärt die 35-Jährige. So will sie herausfinden, was ankommt und was nicht. Überhaupt sei Beziehungsarbeit wichtig. "Man muss einschätzen können, wie ernst Dinge gemeint sind. Heute sagt einer vielleicht: Das finde ich voll geil. Morgen ist es dann schon wieder vergessen."

Trotzdem sei sie mit Herzblut bei der Sache, sagt Heike Beer, die Diplom-Verwaltungswirtin war, bevor sie Soziale Arbeit studierte. "Ich fand es als Kind schon schwierig, dass in der Gesellschaft immer mehr auf Leistung geschaut wird", erinnert sie sich. "Aber ich hatte das Glück, auf Menschen zu treffen, die mir viel Gutes für das Leben mitgegeben haben." Deshalb habe sie früh angefangen, sich bei der Jungschar und bei Zeltlagern ehrenamtlich einzubringen. "Diese Erfahrungen möchte ich weitergeben."


Öffnungszeiten Jugendhaus 


Dienstag, 13 bis 19 Uhr; Mittwoch, 14 bis 20 Uhr; Donnerstag, 16 bis 20 Uhr; Freitag, 14 bis 18 Uhr. 


 

Galerien

Regionale Events

Digitale Azubimesse

Mehr als 50 Unternehmen stellen von 14. bis 20. Februar 2022 ihr Aus- und Weiterbildungsangebot digital vor.

Neuer Impfpunkt

Die Stadt Heilbronn ergänzt ihr Impfangebot um die Harmonie.