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Die Welt ein Stück besser machen

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Die Überraschung war Evi Egner und Dirk Schweitzer ins Gesicht geschrieben: Dass man ihnen die Verdienstmedaille der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) an diesem Abend im evangelischen Gemeindehaus in Bretzfeld verleihen würde, damit hatten die beiden Hohenloher Bezirksvorsitzenden nicht gerechnet. Seit mehr als drei beziehungsweise zwei Jahrzehnten engagieren sich Schweitzer und Egner in dem katholischen Pfadfinderverband. Aus den Händen des DPSG-Diözesanvorsitzenden Sven Kroll erhielten die beiden nun bei der Bezirkskonferenz die Georgsmedaille

 

Lebenseinstellung


Für die Ingelfingerin Evi Egner und den ehemaligen Bretzfelder Dirk Schweitzer, heute wohnt der 44-jährige in Kirchberg, ist ihr Pfadfindersein eine "Lebenseinstellung". Es sei nicht nur ein Hobby, so versichern beide. "Man nimmt auch etwas in andere Bereiche mit, etwa in den Beruf und in die Freizeit." 

"Pfadfinder zu sein, das heißt, die Welt ein Stück besser zu verlassen, als man sie vorgefunden hat", erklärt Evi Egner. Sie orientiert sich damit am Gründer der Pfadfinderbewegung, Robert Stevenson Smyth Baden-Powell.

Ähnlich ist es auch beim Bretzfelder Stammesvorsitzenden Schweitzer. Er gehört der DPSG seit 1981 an. 1986 übernahm er als 16-jähriger die Leitung der Siedlung Bretzfeld, aus der er 2005 dann denn Stamm "Weiße Rose" Bretzfeld aufbaute. 2008 wurde er dessen Stammesvorsitzender. Seit 2007 ist Schweitzer Bezirksvorsitzender. Vor vier Jahren half er mit, eine Partnerschaft zu einem polnischen Pfadfinderstamm aufzubauen.

Bei Evi Egner sieht die DPSG-Biographie etwas anders aus. "Ich bin als Mutter eines Wölflings zu den Pfadfindern gekommen", erinnert sie sich ans Jahr 1996. Ihr Sohn ist längst erwachsen, aber Evi Egner engagiert sich immer noch beim Ingelfinger Stamm "Marco Polo". Dort war die Rathausmitarbeiterin nicht nur Wölflingsleiterin, sondern auch sechs Jahre Stammesvorsitzende und auch Stufendelegierte. Seit 2007 ist sie Bezirksvorsitzende

Dirk Schweitzer, der Diplomingenieur für Umweltschutz ist und schon viele Länder der Erde bereist hat, freut sich, durch sein Engagement der Jugend die Natur nahe bringen zu können. Deshalb gehört das alljährliche Winterlager bei Bad Urach auch zu seinen Lieblingsaktionen. Für Evi Egner ist die Friedenslichtaktion eine Herzenssache. Hier macht sie sich im Advent gemeinsam mit anderen Pfadfindern mit der Bahn auf den Weg nach Stuttgart. Eine Kerzenflamme, die in Bethlehem entzündet wurde, nehmen sie dort dann entgegen, um sie nach Ingelfingen zu bringen. Egner und Schweitzer machen deutlich: Es ist die gute Mischung aus wöchentlichen Truppstunden und besonderen Aktionen, die das Pfadfindersein so schön und auch spannend macht.

 

Einsatz


Viele Stunden ehrenamtliches Engagement kommen zusammen. Warum? Weil sie Freude an der Arbeit mit Kindern und am Leben in der Natur haben, sagen beide. "Und wir leisten pädagogische Arbeit und wir sind an der Persönlichkeitsbildung der Kinder beteiligt", ergänzt Evi Egner. Auch das sei ihr wichtig.


 

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