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Schönheit zur Geltung bringen

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Wie am vergangenen Sonntag in der charmanten kleinen Kirche von Kleingartach geht das schon seit 25 Jahren: Im Halbkreis um Blockflöten-Pädagogin Rosmarie Weil schließen fortgeschrittene Schüler mit flinken Fingern und feinen Ohren immer wieder neu einen Pakt. Sie wollen gemeinsam die Klangschönheit und -vielfalt der Blockflöte zur Geltung bringen, diesmal vorwiegend in Werken aus der Klassik und dem Barock.

 

Versiert


Die Konzerte im Kleingartacher Steinbruch oder im Gemminger Schlosspark, in verschiedenen Kirchen und in Altenheimen, bei Taufen und Hochzeiten folgen gern einem System. Im Plenum eröffnen und schließen die Spieler zwischen neun und 31 Jahren den Reigen. Dazwischen toben sie sich solistisch aus, einzeln, im Trio und im Duett. Immer wieder fanden sich wie beim Jubiläumskonzert in Kleingartach versierte Begleiter, die gern mit disziplinierten jungen Musikern melodische Kapriolen schlagen. Wolfgang Katzer stieg diesmal oben auf der Empore in den Dialog mit einzelnen ein, Werner Friz spielte Gitarre im vollbesetzten Kirchenschiff.

"Im Flötenkreis, da hat schon unsere Linda mitgespielt", erzählte Margot Ebert, Frau des Ortsvorstehers Friedhelm Ebert. Rosmarie Weil hat seit Jahrzehnten viele Schüler im einzigen schwäbischen Teilort Eppingens. Ihre älteste Flötenschülerin Greta Weissert kommt von hier und feierte am Sonntag auch als Solistin ihr persönliches Jubiläum. "Die Präsenz der Neuen Musikschule in Kleingartach ist nicht mehr wegzudenken. Es begann mit der musikalischen Früherziehung hier. Später dann bekamen die Zuhörer Gänsehaut, wenn Greta Weissert das Echo von Jakob van Eyck im Steinbruch im Wald spielte", erinnerte sich Ortsvorsteher Ebert. Er überreichte Rosmarie Weil für ihr langjähriges Engagement die Ehrenurkunde der Stadt Eppingen.

Der Flötenkreis entstand 1989 spontan: "Die Musikschule Eppingen feierte damals ihr zehnjähriges Bestehen, und wir sollten als Blockflötisten einige Beiträge liefern", erinnert sich Rosmarie Weil. Von da an habe sich der lose Verbund schließlich zum Flötenkreis weiterentwickelt. "Auch im Winter beim Martinsumzug oder auf dem Weihnachtsmarkt in der Kälte haben wir schon geflötet", sagt die Flötenlehrerin. Anerkennung für ihren Fleiß und ihr Engagement bekamen die Flötenschüler auch von Pfarrerin Elke Stephan, Hausherrin der Kleingartacher Kirche.

 

Beifall


"Ich bin stolz auf meinen Flötenkreis in ganz besonderer Weise. Ich kriege viel zurück, freue mich über die Erfolge meiner Schüler, über den begeisterten Beifall, den sie wie jetzt in Kleingartach wieder erhalten. Das ist kein Job. Das ist einfach eine Berufung", sagt Rosmarie Weil über ihre langjährige Arbeit mit dem Flötenkreis. 


 

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