Stimmt.de

Titelseite.indd
Stimmt! Magonline lesen!

Nachricht-Detail

Attraktion bekommt neuen Anstrich

zurück zur Übersicht
Felix Brehm wirkt gelassen. Im Schwaigerner Freibad laufen die Vorbereitungen auf die am 2. Mai beginnende neue Sommersaison, und die wenigen Probleme, die überraschend aufgetreten sind, hat der Bademeister schnell in den Griff bekommen. Seit 34 Jahren ist Felix Brehm inzwischen als Schwimmmeister in der Leintalstadt. Vor wenigen Wochen gab’s Verstärkung für ihn: Der 28-jährige Michel Jäger aus Bielefeld ist Fachangestellter für Bäderwesen und seitdem mit dabei.

 

Gerüst


Die meiste Arbeit liegt inzwischen hinter den beiden. "Insgesamt sind sechs Wochen Vorbereitung nötig", sagt Brehm. Größere Arbeiten waren nicht vorgesehen. Die Riesenrutsche erhält derzeit einen neuen Anstrich. Nach 25 Jahren tue dies der größten Attraktion des Freibades ziemlich gut. Brehm: "Der Aufbau des Gerüsts ist schwieriger als alles andere, weil es so viele Teile sind, die zusammengesetzt werden müssen."

Am Planschbecken hat der Bademeister einen Rohrbruch festgestellt. "Wir haben das Becken am Mittwoch für einen Testlauf gefüllt. Dabei drang Wasser durch die Verbundsteine." Schnell war das Problem gelöst.

Außerdem hat das Kleinkinderbecken in diesem Jahr eine eigene Heizung bekommen. Es kann jetzt also separat gewärmt werden. Bisher war es an die Anlage des großen Schwimmbeckens angeschlossen.
1200 Kubikmeter Wasser fasst das große Bad, das aus einem Schwimmer- und einem Nichtschwimmerbereich besteht. Sieben bis acht Tage dauert es, bis es befüllt ist. Seit einer Woche ist das ganze Wasser drin, und ab diesem Zeitpunkt wird es aufgewärmt. Allein diese Aktion dauert zehn Tage.

Schließlich verspricht man den Gästen eine Wasertemperatur von 25 Grad. Und die sollten auch erreicht werden. "Vor allem meine Frühschwimmer spüren jedes halbe Grad", lacht Brehm. Zu kalt darf es also auf keinen Fall sein. Auch zwei bis drei Tage Puffer hat Brehm eingeplant, falls noch an irgendwelchen Ecken Baustellen auftreten sollten.

 

Umwälzanlage


Brehm: "Man sieht die möglichen Probleme erst, wenn das Becken voll ist, und die Anlage läuft." Denn nachdem das Becken gefüllt und die Heizung angeworfen worden ist, muss die Umwälzanlage für das Wasser angestellt werden. Um die Sicherheit zu gewährleisten, hat die Stadt inzwischen einiges getan, nachdem im vergangenen Jahr während der Saison zweimal eingebrochen worden war. Neben der 2014 bereits installierten Kamera am Becken kommen in diesem Jahr ein Bewegungsmelder und eine Alarmanlage im Kassenhäuschen hinzu. Mit der eingebauten Kamera habe man bereits gute Erfahrungen gemacht. "Danach war Ruhe", sagt Felix Brehm.

Für die neue Saison hoffen die Verantwortlichen auf bessere Zahlen als im vergangenen Jahr. An den 135 Badetagen kamen 52 000 Besucher und damit 18 000 weniger als 2013. Vor allem der August verhagelte aufgrund des schlechten Wetters die Bilanz. Die Einnahmen beliefen sich auf 59 000 Euro. Ein Jahr zuvor waren es noch 70 000 Euro. 


 

Galerien

Regionale Events

Digitale Azubimesse

Mehr als 50 Unternehmen stellen von 14. bis 20. Februar 2022 ihr Aus- und Weiterbildungsangebot digital vor.

Neuer Impfpunkt

Die Stadt Heilbronn ergänzt ihr Impfangebot um die Harmonie.