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Motiviert und kreativ

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Was man für Flüchtlinge in der Region tun kann, das erklärt Salim am Samstag einer größeren Zuhörerschaft. "Man kann sie in ein Museum oder eine Kirche mitnehmen oder ihnen Deutsch beibringen. Das ist aber schwierig, weil das viel Motivation verlangt", weiß der Zwölfjährige. Es ist eine Aufgabe im Rahmen des Jugendrotkreuzwettbewerbs, der in der Grundschule Löwenstein stattfindet. Rund 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Alter zwischen sechs und 27 Jahren aus vier Ortsvereinen des DRK-Kreisverbandes nehmen daran teil. Sie kommen aus Gundelsheim, Bad Friedrichshall-Duttenberg, Pfedelbach und vom ausrichtenden Ortsverein Löwenstein.

 

Stationen


Es gibt acht Stationen zu unterschiedlichen Bereichen wie Spiel und Sport, Soziales, Wissen über das Rote Kreuz und Erste Hilfe. Das übergeordnete Motto heißt Flüchtlinge. "Denn das Jugendrotkreuz beschäftigt sich mit sozialen Themen", sagt der Heilbronner Kreisjugendleiter Ramon Siegel. In kleinen Gruppen von vier bis fünf Teilnehmern müssen sie Aufgaben vor einer Jury und anderen Gruppen lösen. Und die Jury bewertet vor allem die Zusammenarbeit des Teams. Die kleinen Bambinis malen ein Haus und darauf die für sie wichtigen Gegenstände, die Flüchtlinge brauchen. "Ich finde es höchst interessant, wie unterschiedlich die Bewertung ausfällt", sagt Yvonne Grawe. Die Mutter zweier Kinder, die an diesem Wettbewerb teilnehmen, ist erstmals als Jurymitglied dabei. Während die Flüchtlinge laut den Kleinen vor allem mit Süßigkeiten versorgt werden sollten, sähen die älteren den Bedarf eher bei Strom oder Deutschkursen.

 

Sieger


Die vier Sieger der jeweiligen Altersstufe (drei Gruppen aus Duttenberg, eine aus Gundelsheim) qualifizieren sich für den Landeswettbewerb, der je nach Altersstufe Ende Juni in Bad Friedrichshall oder in Kirchheim/Teck stattfindet. Ramon Siegel ist angetan von den Teilnehmern: "Sie zeigen eine hohe Motivation mit viel Engagement, Ideenreichtum und Kreativität." Neben 20 Jurymitgliedern sind auch zehn Helfer unter anderem für die Verpflegung in der Alten Kelter dabei. "Wir versuchen den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, wofür das Deutsche Rote Kreuz steht", erzählt Margarete Freyer. Sie ist die Vorsitzende des gastgebenden Ortsvereins Löwenstein und stellvertretende Jugendleiterin.

Vor vier Jahren hat der Ortsverein nach einer zehnjährigen Pause wieder eine Jugendgruppe ins Leben gerufen. Mit den zwei Jugendgruppen, die insgesamt aus 20 Personen bestehen, sei man sehr zufrieden. Freyer: "Aber bei den Aktiven könnten es gerne mehr sein." Auch da sind es 20 Personen, die für Sanitätsdienste bei Festen, oder als Helfer für Blutspendedienste eingeteilt werden. Doch nun spüre man eben die Auswirkungen von zehn Jahren ohne Jugendgruppe



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