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Freibäder für die Saison gerüstet

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Die ganz großen Investitionen hat es in unseren drei Freibädern in diesem Jahr nicht gegeben“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Torsten Briegel und blickt sich im Freibad Gesundbrunnen um. Und dennoch: Knapp 620 000 Euro flossen in dringend notwendige Reparatur- und Sanierungsarbeiten. Das Freibad Neckarhalde öffnet traditionell am 1. Mai, der Gesundbrunnen und das Freibad in Kirchhausen eine Woche später am 9. Mai.

Dann müssen Besucher tiefer in die Tasche greifen. Erwachsene bezahlen für die Einzelkarte 3,70 Euro, 20 Cent mehr als im vergangenen Jahr. Kinder- und Jugendliche kostet der Freibadbesuch zwei Euro, zehn Cent mehr als 2014. Für die neu eingeführte Familientageskarte werden 10,50 Euro berechnet, die Erwachsenensaisonkarte kostet 62 Euro. Für Torsten Briegel liegen die Preise immer noch im "moderaten Bereich im Vergleich mit anderen Freibädern im Land".

 

Keine Schließung


"Nichts dran", sagt Briegel über immer wieder aufkeimende Diskussionen, angesichts der angespannten Finanzlage der Stadtwerke und der rückläufigen Besucherzahlen, ein Freibad zu schließen. Die Neckarhalde stehe nicht zur Debatte, in Kirchhausen engagiere sich der Förderverein außerordentlich, und für das Freibad Gesundbrunnen sei in diese Richtung auch nichts geplant. Mit trockenem Humor merkt Briegel an: "In allen unseren Bädern gibt es aber noch reichlich Platz für Besucher." Mit Blick auf den begonnenen Kartenvorverkauf geht er von höheren Besucherzahlen als in der vergangenen Saison aus. Voraussetzung: Das Wetter spielt mit.

Für den Saisonstart gerüstet ist bereits die Neckarhalde. Die vier Becken mit einem Gesamtinhalt von 5800 Kubikmeter sind gefüllt. 35 000 Liter Wasser sprudelten in den letzten Tagen pro Stunde aus den Brunnen des 79 Jahre alten Freibades. Das Brunnenwasser aus etwa zehn Meter Tiefe hatte eine Temperatur von acht Grad. Wenn am 1. Mai die ersten Besucher kommen, können sie im Sportbecken bei 24 Grad, im 50-Meter-Becken bei solarbeheizten 22 Grad schwimmen.

"Der relativ milde Winter hat uns viel Geld gespart", hat Bäderchefin Ursula Stiefken ausgerechnet. Dennoch floss der Löwenanteil der Gesamtausgaben von 620 000 Euro in die Beseitigung von Schäden und Fliesenarbeiten. Diese Aufwendungen belaufen sich auf 290 000 Euro. In die Bädertechnik der drei Freibäder investierten die Stadtwerke knapp 180 000 Euro.

 

Mehr Spielgeräte


Erweitert wurde für die Saison 2015 das Angebot an Liegen und Klappsesseln. Unter anderem werden 15 Aqua-Liegen für die Neckarhalde angeschafft; sie können sowohl an Land als auch im Wasser verwendet werden. Die Liegen können kostenlos ausgeliehen werden. Erfreut ist Stiefken, dass es seit Einführung dieser Serviceleistung "keine Streitereien unter den Badegästen wegen der Nutzung gab". Auch in diesem Jahr gilt wieder die Regelung: Wer zuerst kommt, der hat die Liege – egal wie lange. Über ein größeres Spielgeräteangebot können sich Kinder im Gesundbrunnen-Freibad freuen: Geräte aus dem Stadtbad Soleo werden hier für die Saison aufgestellt.

Wer sich in den parkähnlich angelegten Freibädern umsieht, dem fällt auf, dass im Bestand alte Bäume fehlen und durch junge Pflanzen ersetzt wurden. "Zwei Mal im Jahr werden die Bäume auf Altholz und ihre Standsicherheit kontrolliert", begründet Ursula Stiefken die Aktion. Für die große Birke in der Neckarhalde hat sie keine gute Perspektive: "Sie wird wohl in den nächsten Jahren fallen."



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