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Uhlandplatz bekommt neues Gesicht

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Die 1953 installierte Weingärtner-Figur auf dem Traubenbrunnen am Heilbronner Uhlandplatz hat schon viel mitgemacht. Vor Jahren war die Betonskulptur der einheimischen Künstlerin Maria Fitzen-Wohnsiedler (1908-1989) sogar mal von Vandalen vom Sockel gestoßen worden. Längst steht sie wieder, doch zu ihren Füßen sieht es nach wie vor trostlos aus. FDP-Stadtrat und Kaufmann Gottfried Friz spricht angesichts geflicktem Asphalt, angeschlagenen Randsteinen, alten Sitzbänken und Mülleimern gar von einem "Schandfleck".

Das Problem ist erkannt. Peter Barz und Verena Klenske vom Grünflächenamt stellten jetzt im Bauausschuss des Gemeinderates Pläne für die Neugestaltung vor. Nach deren Umsetzung im Frühjahr 2016 sollte der Uhlandplatz seinem Namensgeber, dem schwäbischen Dichter Ludwig Uhland, alle Ehre machen, wie Alexander Habermeier (Grüne) kulturbeflissen zu verstehen gab.

Der relativ kleine Platz an der Kreuzung von Wollhausstraße, Gymnasiumstraße und Uhlandstraße nehme im "innerstädtischen Gefüge" mit prominenter Nachbarschaft – Heilbronner Stimme, Kreissparkasse und neuerdings auch städtisches Sozialamt – eine wichtige Rolle ein, betonte Amtsleiter Barz. Vor allem für die KSK sei er nach deren Umbau und Erweiterung ein Dreh- und Angelpunkt zum Foyer-Zugangstor geworden.

Auf Initiative von KSK-Direktor Ralf Peter Beitner werde die Stadt die eigentlich für später vorgesehen Platzsanierung auf Frühjahr 2016 vorziehen. Nach Verhandlungen mit Baubürgermeister Wilfried Hajek will die KSK sogar die Hälfte der Investitionskosten von insgesamt 160 000 Euro spenden.

Neuplanung

Wie Planerin Klenske ausführte, werde der Platz im westlichen Bereich bis zum Gehweg ausgeweitet, so dass die Parkplätze in Verlängerung der Gymnasiumstraße wegfallen. Der Platz selber bekommt drei Grünbereiche mit Bäumen und Bänken. Die Hauptachse des künftigen Gehwegs führt künftig von der Synagogengasse direkt zum KSK-Eingang. Dadurch wandert der Zebrastreifen etwas nach Osten. Ein vierter Fußgängerüberweg wird an der Ecke Wollhausstraße/ Uhlandstraße neu geschaffen.

Anna-Christ Friedrich (SPD) erkannte eine insgesamt "kluge Planung". Thomas Randecker (CDU) erfuhr, dass zwei überdimensionale Lichtmasten nur wegkommen, wenn das Gesamtbudget von 160 000 Euro dadurch nicht überschritten wird. Von einer guten Lösung sprachen auch Wolfgang Palm (CDU) und Gottfried Friz (FDP).

Beide nannten es allerdings ärgerlich, dass manche KSK-Kunden nicht die Kurzeitparkplätze an der Wollhausstraße nutzen, sondern ihr Auto "wild" vor dem Haupteingang an der Straße Am Wollhaus abstellten. Darauf meinte Hajek: "Gegen die Faulheit der Leute können wir nichts machen, manche würden am liebsten ins Foyer reinfahren."

 

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