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Neue Spiele

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"Hier ist es wie im Paradies." Elvir (15) schwärmt geradezu vom Jugendhaus in Sontheim. Nur schade, dass das Paradies über Weihnachten und Neujahr ganze drei Wochen lang geschlossen ist. Ihr Sozialarbeiter Romeo Mazzetto braucht auch einmal eine Verschnaufpause. Zum Glück der Jungs ist wenigstens der Sportplatz nicht abgesperrt. Kicken und Basketball spielen geht also immer – auch in den Ferien.

Geschenk

Mitten im Advent gab es für die Jugendlichen schon ein großes Geschenk: Der Jugendhausverein überraschte sie mit einem Air-Hockey-Spiel. Damit ist für sie ein Wunschtraum in Erfüllung gegangen. Der Verein gab 1000 Euro für den Spieltisch, Puck und Schieber aus. "Das war Geld, das wir im Lauf der Jahre gesammelt hatten", erklärt der Vorsitzende Jürgen Zechmann das vorgezogene Weihnachtsgeschenk.

Berkan (16) und Hilmi (15) können die "Eisstöcke" kaum mehr aus der Hand legen. Sie sind restlos begeistert von dem Spiel, das sie in Miniform aus dem ehemaligen Indoor-Spielpatz Trampolino kennen. Undenkbar wäre es für sie, in einer Spielhalle Air Hockey spielen zu gehen. Umso glücklicher sind sie, dass sie jetzt im Jugendhaus Sontheim den Puck über die Platte jagen können – ohne etwas dafür zu bezahlen.

Das Spiel verlangt blitzschnelle Reaktionen, damit der Gegner den Puck nicht ins Tor haut. Wegen der Luft, der Air, schießt der Puck womöglich schneller als auf dem Eis gegen Bande, in die Ecke und retour und unverhofft (schon wieder) ins Tor. "Da können die Jungs ihre ganze Wut rauslassen", beobachtet Romeo Mazzetto den Spieleifer. Das Tuch des Billardtischs wird nicht länger überstrapaziert. Tischkicker und Playstation, beides in zweifacher Ausführung vorhanden, werden von den Jugendlichen ebenfalls konsequent umlagert. 25 Besucher sind es jeden Tag, etwa 70 Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren nutzen das Jugendhaus regelmäßig.

Förderverein

Der Förderverein der Jugendarbeit Heilbronn-Sontheim will nicht nur bei Festen wie der Herbsttafel Präsenz zeigen, sondern immer dann, wenn sein Einsatz für die Jugendlichen nötig ist. Das versprechen Jürgen Zechmann, Bruno Pfeifer, Ulla Zenth-Carle, Natalie Siegle und Manfred Grimm. Ihr Verein hatte sich in den 90er Jahren für ein Jugendhaus stark gemacht, das die Baracke am Jörg-Ratgeb-Platz ersetzte. Die Stadt investierte schließlich 635 000 Euro in den Neubau an der Robert-Bosch-Straße.

Öffnungszeiten

Ab Montag, 11. Januar, wieder eröffnet, werktags außer samstags von 15.30 bis 20, mittwochs von 13.30 bis 18 Uhr.
 

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