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Action auf dem Pausenhof

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Andreas Allmang ist gut beschäftigt. Der Lehrer formt den Teig für das begehrte Stockbrot. An mehreren Feuerstellen im Pausenhof drehen die Schüler ihre Leckerbissen bis sie fertig sind. Ein paar Meter weiter, am Eingang des früheren Werkrealschulgebäudes, gibt es eine kurze Drum-Circle-Vorstellung. Und im seitherigen Realschulgebäude sind Stelltafeln aufgebaut, auf denen verschiedene Themen dargestellt sind.

Präsentation

Die Leintalschule feiert unmittelbar vor dem Start in die Sommerferien den Abschluss ihrer Thementage, die in der vergangenen Woche stattgefunden haben. Die Schule hat für die Präsentation einen großen Rahmen gewählt. Der Pausenhof hat sich mit Eltern, Lehrern und Schülern gefüllt. Sie plaudern an diesem angenehmen Sommertag an den Biertischen, nutzen die großen hölzernen Spielgeräte, die eine Gruppe hergestellt hat, oder verfolgen die Aktionen im Freien. "Neben der Präsentation der Themen sehen wir diesen Tag auch als Gelegenheit für alle am Schulleben Interessierten, um sich zwanglos auszutauschen", sagt Rektor Manfred Litz.

In 29 Themenfeldern haben sich die Schüler drei Tage lang ausgelebt. Sie haben ein Zeltlager im Eichbott in Leingarten aufgeschlagen, haben mit Aquarellfarben gemalt, Geocaching rund um Schwaigern gemacht, einen Tanzworkshop abgehalten, mit Naturmaterialien gebastelt oder eine dreitägige Radtour absolviert. Und sie haben einen Graffiti-Workshop unter dem Titel "Gemeinsam in Vielfalt leben" mitgemacht. Auch fünf Asylbewerber aus Eritrea waren mit dabei. Die großflächigen Graffiti-Kunstwerke werden demnächst an die Wände des Asylheims an der Neipperger Straße angebracht. Allerdings finden sich nicht alle 29 Themen in der Schule wieder. Deshalb hat eine Gruppe die gesamten Themen in einem gedruckten Prospekt kurz vorgestellt. Manfred Litz ist froh darüber, dass die meisten Schüler in ihren gewünschten Projektgruppen aufgenommen werden konnten.

Pädagogisch sinnvoll

"Das ist eine tolle Werbung für die Schule und macht sie lebens- und liebenswert", zeigt sich Bürgermeisterin Sabine Rotermund angetan. Vor allem die Idee, die in Schwaigern untergebrachten Asylbewerber mit einzubinden, sei eine schöne Sache. "Die Schulgemeinschaft hat über das ganze Jahr eine gute Arbeit geleistet. Und sie funktioniert, sonst könnte man ein solches Fest nicht so schnell auf die Beine stellen", sagt Andreas Allmang, der Ideengeber für die Thementage und den stimmungsvollen Abschluss. Und Rektor Litz freut sich über die vielen positiven Rückmeldungen zu den Thementagen. "Viele Lehrer haben mir bestätigt, dass sie diese Tage für pädagogisch sinnvoll halten." Quer durch die Bank von Lehrern und Schülern gab es weiteres positives Feedback: "Viele fanden es gut, dass junge und ältere Schüler zusammen in den Teams gearbeitet haben. Und dass dabei auch die Schulgrenzen überwunden wurden", erläutert Litz. Diese Botschaft sei eine wichtige Größe. Denn schließlich soll der Abbau von Hürden und das weitere Zusammenwachsen von Realschul- und Gemeinschaftsschulzweig einschließlich der verbliebenen Werkrealschulklassen weiter vorangetrieben werden.

 

 

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