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Sommer, Ferien, Freizeiten

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Die Logistik ist angelaufen, fehlen nur noch die Kinder. Am Wochenende startet als erstes das DRK-Zeltlager in Wüstenrot, am Montag kommen die Freizeitkinder auf den Gaffenberg, den Haigern und in die  Awo-Domizile  bei der TSG Sontheim und in Amorbach sowie ins Zeltlager vom Sportkreis in Untergriesheim.

1145 Sechs- bis 15-Jährige sind es in diesem Jahr bei der ersten Gaffenberg-Freizeit und nur 755 in der zweiten. Diese ist traditionell wegen des Termins mitten in den Ferien schwächer besucht, trotzdem sind es 100 Kinder weniger als im Vorjahr. Die rückläufige Nachfrage erklärt Oberonkelin und Freizeitleiterin Christine Marschall nicht nur mit dem demografischen Wandel, sondern auch damit, dass sich viele Eltern zum Anmeldetermin im März noch nicht festlegen wollten.

Kurzfristig

Kurz vor den Ferien habe es eine rege Nachfrage gegeben: "Wir hatten noch mindestens 50 Anfragen." Doch so kurzfristig habe man leider keine Kinder mehr aufnehmen können: "Wir müssen rechtzeitig Busse bestellen, Essen ordern, Betreuer schulen. "  Bei einer so großen Freizeit wie beim Gaffenberg sei es organisatorisch nicht machbar, umzuplanen.

Dass auch die erste Freizeit nicht mehr überbucht ist, findet Wirtschaftsonkel Lukas Hartlieb angenehm: "Wir waren an der Grenze dessen, was wir leisten konnten."

Inklusion ist 2015 das große Thema auf dem Gaffenberg: "Wir sind schon länger dabei und haben vieles automatisch richtig gemacht, aber diesmal haben wir die Inklusion ausgebaut und professioneller durchdacht", erklärt Christine Marschall. Es gibt erstmals eine Kooperation mit den Offenen Hilfen, einmal wöchentlich kommt ein Mitarbeiter auf den Gaffenberg zur Unterstützung. Auch die Betreuer wurden entsprechend vorbereitet. 29 Kinder mit einer Behinderung sind dabei, ein Drittel mehr als 2014. Zum neuen Konzept gehört, zuzulassen, dass der geregelte Tagesablauf an manchen Stellen aufgebrochen wird.

Auch 70 Kinder aus Flüchtlingsfamilien nehmen teil. Gaffenberg-Betreuer haben eine Arbeitsgruppe gegründet und vorab Spielnachmittage in der Nordstadt organisiert. Zudem wurden Eltern mit Kindern auf das Gelände eingeladen. Anmeldungen sind aus Flüchtlingsunterkünften in Heilbronn und Weinsberg gekommen. Zwei Asylbewerberinnen, eine aus Syrien, die andere aus Serbien, sind im Betreuerteam dabei.

Zum Thema Inklusion gehören für Christine Marschall, den vierköpfigen Betreuerstab und die insgesamt mehr als 200 Onkel und Tanten auch die Aufnahme von Kindern aus sozialen Einrichtungen. Auch dafür hat sich der Gaffenberg Unterstützung vom Team der Südstadtkids geholt. Aus Béziers kommen in diesem Jahr zwölf Gastkinder sowie acht Betreuerinnen und Betreuer.

Eröffnungsfest

Am 2. August, 11 Uhr ist Familiengottesdienst, 14.30 Uhr Theater und Spieleparcours, Es gibt einen Buspendelverkehr ab dem Südbahnhof (ab 10 und ab 13 Uhr)

 

 

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