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Schöner sitzen am See

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Bei frühlingshaften Temperaturen haben die ersten Strandgäste am Mühlbacher See gestern schon die Handtücher für ein Sonnenbad ausgebreitet. Bis es sich Besucher im Biergarten auf der neuen Terrasse gemütlich machen können, wird es noch ein paar Wochen dauern. "Zum offiziellen Start der Badesaison am 1. Mai ist alles fertig", erwartet Frank Edlinger vom städtischen Tiefbauamt.

 

Aufwertung


"Im Sommer wird es hier richtig voll", sagt Ortsvorsteher Frieder Fundis und blickt über das kleine Mühlbacher Naherholungsgebiet, wo die ersten Sonnenhungrigen derzeit noch viel Platz haben. Besucher aus ganz Eppingen und der näheren Umgebung nutzen den See, neben Elsenz eines der beiden natürlichen Eppinger Badegewässer. Vor allem Familien schätzen das Ensemble aus Spielplatz, Wasser und bewirteter Terrasse.

Der Nachteil bisher: "Vom Biergarten aus hatten sie die Kinder nicht im Blick", so Fundis. Bislang schlug der Pächter die Bänke auf der dem See abgewandten Veranda auf – unter den Toilettenfenstern, auch das nicht gerade ein Verkaufsargument. Künftig logieren die Biergartengäste direkt unter der rund 40 Jahren alten Eiche, die Gönner aus Meckenheim nahe Bonn einst gesponsert haben. "Das wird noch einmal deutlich schöner", freut sich Ortsvorsteher Fundis über die Aufwertung des gesamten Areals.

 

Dachsanierung


Um die Terrasse zu schaffen, wurde das Gelände aufgeschüttet und mit einer Mauer eingerahmt. Sie wird noch verblendet, eine Brüstung kommt dazu – gestaltet aus Mühlbacher Sandstein, versteht sich. Die ursprüngliche, erste Kostenschätzung von 35 000 Euro war nicht zu halten, berichtet Tiefbauamtsmitarbeiter Edlinger. "Jetzt gehen wir eher von 60 000 bis 65 000 Euro aus."

Einen einzelnen Grund gebe es dafür nicht. Mehr Geld kostet auf jeden Fall die nachträglich eingeplante Tür, die es erleichtert, die Terrasse vom Kiosk aus zu bewirtschaften. Bislang gab es auf dieser Gebäudeseite nur eine Durchreiche. Auch das Dach des Pavillons, der im Untergeschoss die Räume des Fischereivereins beherbergt, wird erneuert. Dafür sind im aktuellen Haushalt weitere rund 15 000 Euro eingeplant. Der See und die Freizeitanlagen sind eine Attraktion für den 2100-Einwohner-Ort, wo es schon im 13. Jahrhundert ein ähnliches Gewässer gegeben haben soll.

Damals war Mühlbach Standort eines Klosters, die Mönche legten in der Nähe des heutigen Friezeitareals einen Fischweiher an. Später wurde er zugeschüttet. Der neue See stammt aus den 70er Jahren und war Teil des Arrangements bei der Eingemeindung Mühlbachs nach Eppingen. Im Sommer lässt Mühlbach nicht nur Badegäste, sondern auch Freunde gepflegter Salonmusik aufhorchen. Die Stuttgarter Saloniker geben am 18. Juli ein Konzert von einem Floß aus. Die Logenplätze auf der neuen Terrasse werden dann sicher ausgebucht sein. 



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