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Hell, freundlich, weitläufig, weiß und doch ein bisschen bunt und fantastisch groß ist die neue Mensa der Hochschule Heilbronn auf dem Campus in Sontheim. Studierende, Mitarbeiter, Professoren stehen erst mal da und staunen. Die Wartezeit in der Schlange vor der Essensausgabe ist ausgesprochen kurzweilig. "Schaun wir mal, wie’s schmeckt", sagt Jürgen Windermuth (25, Wirtschaftsingenieurwesen) und lässt sich guter Dinge seinen Teller voll laden.

 

Lob und Staunen


"Kein Vergleich zu früher." Und keiner, der das nicht feststellt. Salvatore Falanga (27, Verkehrsbetriebswirtschaft, VB) lässt seinen Blick umherschweifen, bevor er zu loben anhebt: "Schön hier. Das Essen sieht lecker aus. Alles ist viel kundenfreundlicher." Den Produktion- und Logistikstudentinnen Tamara Haag (28) und Kerstin Holzwarth (34) huscht ein Lächeln übers Gesicht: "Wir sind froh, dass wir es noch erleben dürfen." Ihr Studium in Sontheim war bisher von Großbaustellen begleitet.

"Schön, dass man vom Konjunkturprogramm profitiert und das Steuergeld unserer Eltern sichtbar wird", freut sich Stefan Mutschler (23, VB-Personenverkehr). Während Ulrike Leiblein, die Geschäftsführerin des Studierendenwerks Heidelberg, noch ein paar Gerbera in die Vasen auf den Tischen steckt, kommentiert Christian Keicher (22, Robotik) die Ausstattung: "Wunderbarst. Gemütlich. Steckdosen an jeder Säule. W-Lan. Alles, was ein Student braucht."

Hunderte essen fröhlich, und doch verlieren sie sich an den Tischen, schließlich hat die Mensa mit der Cafeteria 480 Sitzplätze. Gegen 13 Uhr füllt sich der Raum fast bis auf den letzten Platz. Rektor Jürgen Schröder steht minutenlang in der gläsernen Pforte: "Das ist unglaublich. Das war so ein Wahnsinnskampf. Und jetzt ist die Mensa einfach da."

Zwei Salatinseln, eine Insel mit Obst, Desserts und Suppen, eine Theke mit warmen veganen Speisen: Das ist der Free-Flow-Bereich, in dem sich die Studierenden selbst bedienen können. Die Auswahl ist überwältigend. Am Front-Cooking-Bereich wird fertig gekocht, gebraten und im Wok gerührt und das Essen auf Wunsch ausgegeben: Fleisch, Fisch, Beilagen aller Art. Schrankgroße Kombidampfgarer vollenden die Speisen, kurz bevor sie auf dem Teller landen. Druckgarer, das sind Riesendampftöpfe, halbieren in der Küche die Garzeit. "Alles wird frisch gekocht", versichert Arnold Neweling, im Studierendenwerk für die Hochschulgastronomie zuständig. Es werde möglichst regional eingekauft. Zehn Mitarbeiter halten Küche, Ausgabe und Kassen in Schwung. Am Anfang kommen ihnen Kollegen von der Mensa auf dem Bildungscampus zu Hilfe.

 

Weiß ist Licht


In Heidelberg stehen die gleichen weißen Stühle, dunkle Möbel hatten sich für Architekt Frank Marohn verboten. Der Raum braucht Licht, nicht nur durch die großzügige Fensterfront. Die hellen Bodenplatten sind ausgesprochen dreckresistent. Sie haben es ausprobiert: Ketchup-, Fett- und Senfspuren ließen sich mühelos entfernen.



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