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Anders denken

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Silvio Zöllner ist ein Mann, "der gerne anpackt" und die Dinge "besser machen will". Seine Erfahrung schöpft er aus seinem unmittelbaren Lebensumfeld: Als verheirateter Vater eines elf und eines 17 Jahre alten Sohnes beschäftigt er sich mit Fragen der Kinderbetreuung und Jugendarbeit. Seine Familie unterstütze ihn bei der Kandidatur für die Bürgermeisterwahl in Oberstenfeld. Gleichzeitig verfolgt der 35-Jährige die Geschehnisse in seinem Heimatort Spiegelberg. Oberstenfeld kenne er gut. Kinder- und Jugendarbeit, aber auch Integration sind für ihn Themen, bei denen er ansetzen würde. "Das fängt schon im Kindergarten an", bekräftigt Silvio Zöllner. "Ich denke, dass sich viele Menschen engagieren wollen", aber vielleicht nicht wüssten wie. Oberstenfeld sei bei der Betreuung gut aufgestellt, die Menschen würden einbezogen. "Bürgerbeteiligung ist das A und O", sagt er bestimmt.

 

Integration


"Anders denken" und "eigene neue Impulse setzen", so würde Silvio Zöllner die Aufgaben als Bürgermeister angehen. Er habe Ideen und wolle Angebote schaffen. Um diese umzusetzen, würde er Ehrenamtliche mit ins Boot holen.

Dass er in der Kommunalpolitik bisher keine Erfahrung hat, sieht der 35-Jährige nicht als Hindernis. "Das fachlich-theoretische Wissen muss man auch in der Praxis umsetzen können", erklärt der gelernte Bankkaufmann. In jede Arbeitsstelle habe er sich einarbeiten müssen, Grundkenntnisse in Recht und Betriebswirtschaft bringe er mit.

Wirtschaften oder die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben gehörten als Teamleiter in einem Logistikunternehmen zu seinen Aufgaben. Hochwasserschutz, Ortskernsanierung oder das neue Haushaltsrecht? "Mir ist bewusst, dass ich mir das in meiner Freizeit aneignen muss, wenn ich gewählt werde", betont Zöllner. "Aber einen Bürgermeister, der alles kann, gibt es nicht." Schuldenabbau sei langfristig ein wichtiges Ziel, "zu Tode" sparen dürfe sich eine Gemeinde aber nicht: "Was notwendig ist, muss gemacht werden."

 

Tattoos


Negative Reaktionen auf seine Tätowierung, die unter dem Hemd hervorblitzt, oder auf sein Piercing im Ohr, hat Zöllner noch nicht erlebt. "Ich gehe auf alle Menschen offen zu." Früher spielte er Fußball, heute findet er beim Angeln Entspannung. Zehn Jahre engagierte er sich beim DRK, sechs Jahre im Betriebsrat. Kompromisse und Lösungen zu finden und seine Meinung zu vertreten, zählt er zu seinen Stärken. Ein Flyer für den Wahlkampf sei in Arbeit. Neben Beruf und Familie will Zöllner so oft wie möglich im Ort präsent sein.


 

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