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Studenten planen Fußballmuseum mit

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An der Konzeption und Planung des deutschen Fußballmuseums in Dortmund haben zwei Absolventen des Künzelsauer Masterstudiengangs Betriebswirtschaftslehre und Kultur-, Freizeit- und Sportmanagement mitgewirkt: Thomas Mayor ist zuständig für den Bereich Marketing, Events und Sonderveranstaltungen des Museums, das am Sonntag, 25. Oktober eröffnet wurde. Verantwortlich für den Bereich Sponsoring und Vertrieb zeichnet Tim Pospischil. Noch vor der offiziellen Eröffnung ermöglichten die beiden Absolventen der Hochschule Heilbronn 13 Studierenden ihres ehemaligen Studiengangs unter Leitung von Dr. Bezold, Professor für Sportmanagement, das Deutsche Fußballmuseum zu besuchen und backstage umfassende Einblicke in die Museumskonzeption und die Planungsphase zu erhalten.

Interaktives Ausstellungskonzept

"Es handelt sich bei dem Museum um die erste und einzige umfassende Dauerausstellung zur deutschen Fußballgeschichte", betont Mayor bei dem Besuch der Studierendengruppe. "Das Besondere an diesem Museum ist, dass zuerst die Ausstellungskonzeption festgelegt und erst danach die bauliche Ausschreibung für das Museumsgebäude gestartet wurde". 

Mit einem kurzen Videoclip erhielten die Studierenden zunächst eine virtuelle Führung durch die Räumlichkeiten des Museums, die sie im Anschluss auch live erlebten. "Im Deutschen Fußballmuseum fügen sich die Medien, über die Fußball im Alltag wahrgenommen wird, zu einem neuen, einzigartigen Format zusammen", so Mayor und spielt damit auf die unzähligen Monitore, Touchscreens und Soundinstallationen an, die die Strahlkraft des Fußballs einfangen und reflektieren sollen. Von der Vergangenheit bis zur Gegenwart werden Meilensteine der deutschen Fußballgeschichte abgebildet. Neben einer Vielzahl an Exponaten ermöglicht das moderne Ausstellungskonzept den Besuchern einen interaktiven und eigenständigen Rundgang durch das dreistöckige Museum

Finanziert wird das Gesamtprojekt des Deutschen Fußball-Bundes mit einem Volumen um 43 Mio. Euro durch die DFB-Stiftung, die Stadt Dortmund und mehreren Großsponsoren. Aus operativer Sicht erwähnte Pospischil besonders die Implementierung einer eigenen Ticketing-Software, deren Entwicklung er maßgeblich betreute. 

Netzwerk zwischen Hochschule und Sport- und Kulturbranche

"Es freut uns, Studierende unserer ehemaligen Hochschule bei uns zu begrüßen. Dadurch entsteht ein Netzwerk, von dem alle profitieren können" so Pospischil. Für die Studierenden ist das Deutsche Fußballmuseum ein exzellentes Beispiel für das Ineinandergreifen von Kultur und Sport und somit ein potenzieller Arbeitgeber für die Zukunft. "Wir studieren genau das, was dort in der Praxis gebraucht und umgesetzt wird. Auf jeden Fall werde ich mich für das anstehende Praxissemester dort bewerben", so ein Studierender der Gruppe. 

Ein nächstes Projekt des Studiengangs mit dem Museum ist bereits in Planung, "Wenn das Museum eröffnet ist, werden wir eine erste Besucherzufriedenheitsanalyse durchführen”, so Sportmanagement-Professor Dr. Thomas Bezold abschließend. 

 

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