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Neue Heimat für Jugend, Sport und Bücher

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Einiges ist noch im Werden, doch manches neue Gebäude hat die Gemeinde in dem zu Ende gehenden Jahr bereits hinzugewonnen. Genauso wie manches Thema, das noch nicht zu Ende diskutiert ist. Bürger aus Ilsfeld hat beschäftigt, dass, wo und wie das Regierungspräsidium Stuttgart die Erweiterung der Tank- und Rastanlage Wunnenstein-West an der Autobahn 81 ausbauen will. 800 Personen zeigten mit ihrer Unterschrift, dass sie nicht einverstanden sind. Und auch die Gemeinde Ilsfeld legte eine eigene Variante vor. Mit dem Ziel, die geplante Anzahl von Lkw-Stellplätzen zu reduzieren und weniger Fläche in Anspruch zu nehmen. 

Jugendclub

Bei einem anderen Thema, der Sperrung der Krummen Straße im Zusammenhang mit dem Bau des Ärztehauses, gab es ebenfalls Bürger, die eine andere Sicht zum Thema hatten, und auf einen Kompromiss drängten. Den Sofortvollzug setzte der Gemeinderat zwar aus, votierte aber jetzt am Ende des Jahres letztlich doch dafür, die Straße zu entwidmen. 

Gerade hier am künftigen Ortseingang West konnten Ilsfelder im Verlauf der letzten Monate zuschauen, wie die Gebäude zum neuen Wohn-, Geschäfts- und Ärztehaus in die Höhe wuchsen. Bereits im Sommer verkündete Bürgermeister Thomas Knödler, dass fast sämtliche Mieter bekannt seien, vieles ergab sich durch gute Kontakte vor Ort. Nicht an ganz so prominenter Stelle, doch auch von vielen Ilsfeldern mit Interesse verfolgt, entstanden über das Jahr zwei Zwillingsbauten: der Jugendclub und das Sportheim – beide unter der Bauherrschaft des Sportclubs Ilsfeld. Als dann noch der Pächter für die Sportgaststätte Numero uno gefunden war, gingen für den Sportclub Jahre der Planung zu Ende. Im September war Einweihung des Domizils. 

Altes Gebäude

Viel verändert hat sich außerdem am Ilsfelder Bahnhof: Dort ermöglichte die Gemeinde durch den Umzug der Bücherei in den Sitzungssaal, dass der Nuklearmediziner Dr. Jörg Seeberger eine Praxis in den ehemaligen Räumen aufziehen konnte. 14 000 Medieneinheiten räumte der Umzugstrupp in drei Tagen weg, 2,8 Tonnen Bücher – mittlerweile haben Christine Bauer und Andrea Britsch, die beiden Büchereileiterinnen, schon viele Erfahrungen in ihrem neuen Übergangsdomizil gesammelt.

Die Grundlage für ein neues Zuhause – von geschätzt 300 Bewohnern – hat Ilsfeld im Baugebiet Steinhälde geschaffen. Auf 4,3 Hektar sind knapp 80 Bauplätze entstanden. Im Herbst wurde die Abbiegespur von der Landesstraße ins Baugebiet fertiggestellt, und die kaputte Landesstraße bekam einen neuen Belag. Nach wie vor besteht hohe Nachfrage nach Bauplätzen. 

Die Gemeinde wird wohl nächstes Jahr entscheiden, wie es mit dem Bürgerbus weitergeht. Die Resonanz auf den Bus, dessen erste Fahrt im April war und der große Schleifen in Ortsteile zieht und so vor allem älteren Mitbürgern das Einkaufen ermöglichen will, könnte wesentlich besser aussehen.

Feierliche Anlässe

Im Jahr 2016 gab es einiges zu feiern: Eine Abordnung von Ilsfeldern nahm Anfang Februar im Kloster Maulbronn aus den Händen des baden-württembergischen Umweltministers Franz Untersteller den European-Energy-Award entgegen – als erste und einzige Gemeinde im Landkreis Heilbronn. Und die Steinbeis-Realschule blickte bei insgesamt drei Veranstaltungen auf ihre 50 Jahre Bestehen zurück: im März, Juli und mit einem schönen Abschluss im Dezember.

 

 

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