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Drei Menschen bei Feuer leicht verletzt

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Bei einem Brand in einer Asylunterkunft in Heilbronn-Böckingen sind am Donnerstagmorgen drei Menschen leicht verletzt worden. Die Ursache für das Feuer ist nach Angaben der Polizei noch unklar. Nach Informationen unserer Zeitung wird derzeit allerdings davon ausgegangen, dass es sich nicht um eine mutwillige Brandstiftung handelt. Somit kann ein eventueller politischer Hintergrund ausgeschlossen werden.

Augenmerk

In dem Mehrfamilienhaus in der Wilhelm-Leuschner-Straße wohnen nicht nur Flüchtlinge. In der betroffenen Wohnung lebt beispielsweise eine ältere Frau, die zum Zeitpunkt des Brandes aber nicht zu Hause war. Das Feuer war wohl im Wohnzimmer ausgebrochen. Die drei Menschen, die eine Rauchgasvergiftung erlitten, hielten sich im zweiten Stock über der Wohnung der Frau auf. Auch bei ihnen handelt es sich nicht um Flüchtlinge. Sie wurden von der Feuerwehr mit sogenannten Brandfluchthauben aus dem verrauchten Treppenhaus gerettet.

Aufgrund der Tatsache, dass Brände in Asylunterkünften immer wieder mit Brandstiftungen zusammenhängen, richtet die Polizei nochmals ihr besonderes Augenmerk auf die Ermittlungen. Im Laufe des Donnerstags kam auch noch ein Brandsachverständiger des Landeskriminalamts nach Böckingen; ein sonst eher unüblicher Vorgang. Die Feuerwehr hatte den Brand, der um kurz nach 9 Uhr von Flüchtlingen gemeldet wurde, innerhalb weniger Minuten im Griff und gelöscht. Das Haus ist derzeit unbewohnbar, ebenfalls ein nebenstehendes Haus – die Feuerwehr musste bei ihrem Einsatz die Gas- und Wasserversorgung der Gebäude unterbrechen. Die Stadt Heilbronn stellt nun städtische Unterkünfte für die knapp 20 Betroffenen zur Verfügung.

Unterstützung

"Meine Mutter und mein Bruder haben vieles verloren“, sagt Charmaine Walter. Die beiden leben über der Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war. Charmaine Walter bittet via Facebook um Unterstützung mit Kleider- und anderen Sachspenden. Ihre Mutter und ihr Bruder seien nun in einer spärlich eingerichteten Wohnung in der Neckargartacher Straße untergebracht. Die Wilhelm-Leuschen-Straße (B 293) war voll gesperrt, die Sperrung wurde um 10.45 Uhr aufgehoben. Im Einsatz waren 10 Streifenwagen der Polizei, 14 Fahrzeuge der Heilbronner Feuerwehr und 14 Fahrzeuge der Rettungsdienste.

 

 

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