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Rechtzeitige Fertigstellung?

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Nach derzeitem Stand werden die Lärmschutzwände entlang der Bahnlinie in Heilbronn erst nach der Bundesgartenschau 2019 installiert – um die Veranstaltung und die Besucher nicht zu stören.
Das Rathaus wird allerdings nochmals Gespräche mit der Bahn führen, ob dies auch vorher möglich ist.

"Allerdings nur unter der Garantie, dass wir während der Buga dort keine Baustelle haben", betont Bürgermeister Wilfried Hajek. Darauf verständigte sich jetzt der städtische Bauausschuss. Geplant sind drei Meter hohe Lärmschutzwände in Klingenberg, Böckingen und im Bereich Christophstraße/Am Sülmertor als aktive Lärmschutzmaßnahmen.

Soweit die Wände nicht ausreichen, um die Lärmrichtwerte an den Fassaden einzuhalten, hat die Bahn ergänzend ein Lärmschutzfensterprogramm vorgesehen. Die Förderquote beträgt 75 Prozent.

Sonderwünsche

Im Prinzip werden die Wände von der Bahn finanziert, Sonderwünsche müsste die Stadt selber zahlen. Sobald die Wände stehen und alle Fenster installiert sind, werden laut Jean-Christophe Pilz vom Baurechtsamt im Idealfall rund 645 Wohnungen und damit über 1350 Bürger entlastet.

Nach Angaben des Eisenbahnbundesamts ist der Lärm vom Rangierbahnhof Böckingen nicht Gegenstand der Planung, da sich diese nur auf die Haupteisenbahnstrecke Besigheim – Bad Friedrichshall beziehe. Laut DB Projektbau wird es durch die Maßnahmen auch im Rangierbetrieb Verbesserungen geben, wenngleich die spezifischen Rangiergeräusche wie das Aufschlagen von Waggons aufeinander oder Bremsenquietschen nicht Gegenstand der Lärmsanierung seien. 

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