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Achse zum Neckar wird bis August saniert

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Die Mitte der 1990er Jahre in Gang gebrachte und zeitweise ins Stocken geratene Sanierung der Fußgängerzonen schreitet fort: von Februar bis August wird die Kirchbrunnenstraße zwischen Kiliansplatz und Marrahaus für 1,4 Millionen Euro neue Beläge bekommen. In der gestrigen Ratssitzung sagte OB Harry Mergel diesen gestrafften Zeitplan zu, wie er sagte unabhängig von einem entsprechenden CDU-Antrag.

Kaufleute

Eigentlich liegen die Pläne für das auf 1,4 Millionen Euro veranschlagte Vorhaben schon seit 2004 in der Schublade – und blieben aus Kostengründen über Jahre hinweg auch drin. Erst 2014 fand das Amt für Straßenwesen einen Weg zur Umsetzung: Die angrenzende Eichgasse wurde ausgeklammert. Sie bekam im Frühjahr 2015 nur einen günstigeren Asphalt mit Pflaster am Rande. Gleichzeitig wurden die Sanierungsarbeiten der Kirchbrunnenstraße aus Rücksicht auf Kaufleute in zwei Bauabschnitte gesplittet: Mit etwas Verzögerung wurden 2015 im Untergrund neue Leitungen verlegt, weitere werden ab Februar folgen, danach kommen bis August die neuen Beläge.

Längst hat die direkt zum Neckar führende Ost-West-Achse an Bedeutung gewonnen: durch viele vom Inhaber geführte Geschäfte, durch Pfeffers Feinschmecker-Adresse im Fleischhaus und nicht zuletzt durchs Marrahaus, das im Dezember eingeweiht wurde. Dies hoben neben Gerd Kempf (SPD) Räte aller Fraktionen hervor. Wolfgang Palm (CDU) gab zu bedenken, dass Geschäfte während der Bauphase mit 25 bis 40 Prozent Einbußen leben müssten. Eine gute Bauabstimmung mit den Anliegern sei deshalb wichtig. So sahen es auch Eva Luderer (Grüne), Fritz Kropp (FWV) und Alfred Dagenbach (Pro).

Auch die Münstergemeinde habe Pläne zum Umbau der Eingangssituation der Kirche, sagte Gottfried Friz (FDP), der sich vom Rathaus hier ein "konstruktives Entgegenkommen" wünsche. Sitzgelegenheiten vermisste Hasso Ehinger (Bunte Liste).

"Die Neugestaltung orientiert sich an der Oberen Neckarstraße", sagte Baubürgermeister Wilfried Hajek. In der Regel werden helle Betonteile verlegt, zum Deutschhof mit Deutschordensmünster auch Natursteinpflaster. Der Übergang über die Kramstraße wird hell asphaltiert, weil hier viele Autos von und zum Stadtgalerie-Parkhaus fahren. Insgesamt wird die Kirchbrunnenstraße leicht angehoben, so dass alle Geschäfte künftig barrierefrei zugänglich sind, das Blindenleitkonzept wird ebenso fortgesetzt wie die zeitgemäße Beleuchtung mit modernen Masten.

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