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Disco E2: Betreiber starten Hilferuf im Netz

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Die 2014 eröffnete Diskothek E2 in der Oststadt steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Die Betreiber haben eine Crowdfunding-Initiative im Internet gestartet. Die Sammelaktion soll dazu beitragen, den Betrieb zu retten, sie läuft bislang aber eher schleppend.

Betreiber Karlheinz Dickemann hat auf der Facebook-Seite der Diskothek und auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo.com den Aufruf um Unterstützung lanciert. Er erinnert an die lange Vorgeschichte und die vielen Prozesse, die zu führen waren, bevor die Diskothek an der Carl-Benz-Straße nach fünfjährigen Auseinandersetzungen schließlich eröffnen konnte.

"Das hat uns an den Rand unserer finanziellen Leistungsfähigkeit gebracht", schreibt Dickemann. Nun soll die Sammelaktion ein wenig Geld in die Kasse spülen. Wer 10 oder 20 Euro beisteuert, der bekommt demnach freien Eintritt oder Getränkegutscheine als Gegenleistung. Angepeilt sind 1000 Euro, um den nicht eröffneten Teilbereich fertigzustellen "und das E2 zu erhalten", wie es heißt. In den ersten acht Tagen bis Dienstagmittag kamen allerdings nur 54 Euro zusammen.

Im Herbst hatte sich Dickemann im Gespräch mit stimme.de mit dem Verlauf des ersten Jahres weitgehend zufrieden gezeigt. Er räumte gleichwohl ein, dass der heiße Sommer 2015 sich negativ auf die Besucherzahlen ausgewirkt hat. Der Unternehmer bekräftigte aber, der Betrieb solle auf jeden Fall weitergehen.

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