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Übereinander gestapelt

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Mit dem Wort Familienmosaik ist das Projekt von Weisenburger Bau aus Rastatt überschrieben. So genannte "Townhouses", Stadthäuser, sollen junge Familien mit Kindern ansprechen, die gerne mitten in der Stadt wohnen wollen. Das Projekt wird auch als Ergänzung des Kinderhauses der Stadtsiedlung gesehen, das direkt daneben entsteht.

Die übereinander gestapelten Reihenhäuser bezeichnet der Investor als modernes, urbanes Pendant zu einem normalen Reihenhaus. Insgesamt sechs Häuser sind im einen Teil des über Eck laufenden Gebäudekomplexes am Stadtsee im Baufeld H vorgesehen, geplant von Simon Joa aus Karlsruhe.

Die drei unteren Häuser haben eine Terrasse und einen Gartenanteil zum begrünten Innenhof hin, die oberen Eigentümer haben eine private Dachterrasse – im Gegensatz zu den meist gemeinschaftlich genutzten Dachflächen in den Mehrfamilienhäusern. Die Stadthäuser verfügen über drei Wohnebenen – das zweite Stockwerk ist halbiert. Über ein im Knick platziertes, gemeinsames Treppenhaus werden die Zwei- und Vierzimmerwohnungen im zweiten Gebäudeteil realisiert. Die Wohnungen und Häuser werden als Eigentum verkauft.

Die Energieversorgung im Baufeld H und J läuft jeweils über die Zeag, die Investoren der beiden Baufelder haben sich für ein gemeinsames Blockheizkraftwerk entschieden – gegenüber ursprünglichen Plänen ist das Energiekonzept für die Investoren kein Alleinstellungsmerkmal mehr, aber es ist kostengünstiger zu realisieren als individuelle Lösungen.

Flexibilität

Die Bauweise von Weisenburger ist mit Stahlbeton konventionell, davor habe man bei der Fassadengestaltung auf Innovation durch eine besondere Optik Wert gelegt, wie Projektleiter Ralf Stumpf betont. Das Gebäude im Baufeld J wird mit vertikal angebrachten Lamellen aus hellem Lärchenholz verkleidet. Diese sind unterschiedlich angeschrägt, so dass es zu wechselnden Schattenwürfen kommt.

Ebenfalls als Eigentumswohnungen sollen die 14 Einheiten des Gebäudes, geplant vom Architekturbüro Müller und Huber aus Oberkirch, verkauft werden. Möglichst flexible und individuelle Grundrisslösungen für Ein-, bis Vier-Zimmer-Wohnungen will der Investor anbieten: "Das orientiert sich an der Nachfrage", erläutert Projektleiter Stumpf. Weisenburger hatte sich auf ein weiteres Grundstück am Stadtsee beworben, wurde jedoch für sein zweites Projekt auf das Baufeld H platziert, an der Ecke zur Westrandstraße. "Darauf haben mir mit den Grundrissen reagiert und Schlafräume nach hinten verlegt."

Im Erdgeschoss soll "nicht störendes Gewerbe" entstehen: eine Bäckerei und Büros für Freiberufler. Die Dachterrasse wird aufgeteilt zwischen gemeinschaftlicher Nutzung und privaten Bereichen.
 

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