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Urbanes Wohnen ohne Haustürschlüssel

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Karl Strenger sieht Heilbronn als "aufstrebenden Immobilienstandort", und das ist ein Grund, warum sich das Ludwigsburger Immobilienunternehmen für den Neckarbogen interessiert hat. Mit einem Entwurf des Stuttgarter Architekturbüros Ludwig ist Strenger zum Zuge gekommen.

Beworben hatte sich die Wohnbaufirma für ein Eckgrundstück im mittleren der drei Baufelder, den Zuschlag gab es für J 8 – eine Parzelle, auf der ein freistehendes Gebäude in Richtung des Uferparks realisiert werden kann. "Die Architektur des Projekts betont die zentrale Lage und prägt zusätzlich das hochwertige Stadtquartier", charakterisiert Karl Strenger sein Vorhaben. Man wolle durch eine besondere Architektur in neuzeitlichem und urbanem Stil überzeugen.

Geplant sind 22 Ein- bis Vierzimmerwohnungen für Eigennutzer und Kapitalanleger mit flexiblen Grundrissen und mit einer Größe zwischen 30 und 106 Quadratmetern. Für die Wohnungen will das Unternehmen drei verschiedene Ausstattungslinien anbieten. Je nach Konzept soll der Innenbereich vom Boden- und Wandbelag bis hin zu den Lichtspots im Bad aufeinander abgestimmt sein.

Bike-Sharing

Die Wohnungen werden mit Tiefgaragenstellplätzen vermarktet. Doch beim Mobilitätskonzept soll auch die vermehrte Nutzung von Fahrrädern berücksichtigt werden. Geplant ist als eine Besonderheit sogenanntes "Bike-Sharing" für die Eigentümer. In Anlehnung an Car-Sharing will Strenger das Gebäude mit Rädern ausstatten. Dazu kommt eine erhöhte Anzahl an Fahrradstellplätzen.

Wie bei einem Großteil der Neckarbogen-Projekte wird das Haus in Holzständerbauweise errichtet. Dies verbessere das Raumklima und trage zum Hybrid-Konzept des Gebäudes bei. Strenger realisiert im Neckarbogen seinen ersten Holz-Hybrid-Bau. "Das ist für uns ein Pilotprojekt." Als Dämmstoff kommt Mineralwolle zum Einsatz, die Fassade wird weiß verputzt.

Für eine Gemeinschaftsnutzung vorgesehen ist der Dachgarten – ganz im Sinne der Neckarbogen-Philosophie nach Orten der Begegnung. Dazu passt auch der Quartiersplatz, den der Investor aufwendig und mit hoher Aufenthaltsqualität gestalten will.

Schlüssellos

Bei einer Wohnanlage in Renningen kommt die Idee erstmals zum Einsatz, im Neckarbogen ist es als Standard geplant: ein schlüsselloser Zugang zur Hauseingangstür. Die Bewohner kommen mittels Transponder ins Haus, die Öffnung für Besucher oder den Paketboten lässt sich per App steuern.
Wer einziehen will, sollte ohnehin über ein Smartphone verfügen, das Bestandteil des intelligenten und dezentralen Steuersystems für die Heizung und Lüftung ist. Das System korrespondiere mit der Wettervorhersage und der Ortungsfunktion eines Smartphones und soll die Temperatur entsprechend regulieren.

So werde die Heizung automatisch heruntergefahren, sobald der Bewohner die Wohnung verlässt. Die Lüftungsanlage soll sich nur bei zu hoher Feuchtigkeit einschalten. Durch diese Technik könne der Energieverbrauch um bis zu 15 Prozent gesenkt werden. Für ihr Energiekonzept haben sich die Investoren von Baufeld J und H auf ein gemeinsames Blockheizkraftwerk, Photovoltaik- und Solaranlagen geeinigt.
 

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