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Und am Ende ist alles gut?!

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Nichts bleibt, wie es war. Schule ist, das spürten Lehrkräfte, Eltern, hin und wieder die Schüler direkt, ein kontinuierlicher Veränderungsprozess. Ob zum Besseren? Das mag im zu Ende gehenden Schuljahr 2015/16 jeder für sich beurteilen.

Es lebe das Drachenboot

"Alles war gut“, sagt Cedric Wengel (15) und strahlt zufrieden. Nächstes Jahr macht er an der Dammrealschule Heilbronn seinen Schulabschluss. Er weiß schon jetzt, dass am Ende zu seinen allerschönsten Schulerlebnissen das Drachenbootfahren zählt. Bisher war er Schlagmann. Seit einem Jahr besitzt die Schule ihr eigenes Boot. Und alle, die einmal in der Woche sich zum Training auf dem Neckar treffen, sind restlos begeistert.

Auch die SMV-Ausfahrten (Schüler-mit-Verantwortung) und der Planungsworkshop, um das Schuljahr ausklingen zu lassen: großartig. Das Schulleben, der Unterricht und so, das war alles okay. Nur eines störte Cedric gewaltig: Dass sich auf der Schulbaustelle nichts getan hat.  ger

Unterstützung

Als voll berufstätige Mutter einer eben erst zweijährigen Tochter Prioritäten setzen zu müssen, das fand Beatrix Verse im vergangenen Schuljahr so manches Mal weniger gut. Schließlich stellt die 45-Jährige den hohen Anspruch an sich, guten, lebendigen Englisch- und Geschichtsunterricht für ihre Schüler am Hohenlohe-Gymnasium Öhringen zu machen. "Das geht nur so gut, weil mein Partner voll mitzieht.“

Zu den schönen Erlebnissen zählen die Tage für sie, an denen sie "unheimlich tolle und liebevolle Unterstützung durch das Kollegium“ erfahren hat. "Das war beeindruckend.“ Das hat ihr bestätigt, dass sie mit der Schule in Öhringen eine gute Wahl getroffen hat. von 

Erfolg ist, wenn´s gut läuft

Am meisten freute sich Karl-Heinz Czychy (56) über die Nachricht, dass seine Elly Gemeinschaftsschule wird. Endlich hatte die Ungewissheit ein Ende, allseits war die Erleichterung groß. Der Hausmeister findet die neue Raumnutzung gut. Und er hofft auf den notwendigen Anbau. Mit dem neuen Rektor ist er sehr zufrieden: "Wir können miteinander schaffen.“

Czychy gefällt auch die neue Farbe auf dem Schulhof: Noch kurz vor den Ferien haben Schüler Betonbänke bunt angestrichen und Hüpfspiele auf den Asphalt gemalt. "Für mich ist alles ein Erfolg, wenn es gut läuft“, zieht der Hausmeister zufrieden Schuljahresbilanz. Nur eines nervt ihn: die gerissene Sehne in seiner Schulter. Zurzeit ist er nur zu Besuch auf dem Schulhof. ger

Neue Erfahrung

"Das Schuljahr war spannend“, findet Lena Stürzl. In ihrem letzten Jahr vor dem Abitur am Hohenlohe-Gymnasium Öhringen hat sich die 17-Jährige in ihrem Profilfach Wirtschaft gemeinsam mit einer handvoll Schulkameraden an einem Gründerpreis-Projekt beteiligt. Erfolgreich, wie sie nun weiß. Ihre Gruppe wurde deshalb von einer Bank zur Preisverleihung mit Sekt und Häppchen eingeladen.

Die Studienreise nach Malta gehört ebenfalls zu den positiven Erlebnissen.Weniger schön findet die Oberstufenschülerin allerdings die Zeiten, in denen geballt Klausuren im Terminplan stehen. "Das war dieses Schuljahr wirklich extrem stressig“, sagt Lena Stürzl. von

Für die Bewerbung geübt

Für Pascal Münker (15) war es "ein sehr gutes Jahr“. Es habe auch mal schlechte Arbeiten gegeben, gibt der Achtklässler zu. "Ich war vor allem im ersten Halbjahr ziemlich faul.“ Aber das habe sich gebessert. Gerne erinnert sich der Berwanger an die Wasserschlacht der SMV nach dem Sporttag

Aber das Beste am achten Schuljahr sei die Berufsorientierung gewesen, erklärt der Werkrealschüler. „Da konnten wir viele Eindrücke sammeln.“ Bildungsmessen und Praktikas ermöglichten einen Einblick in die Berufswelt. Sogar Projekttage gab es in Kirchardt: "Sowas macht nicht jede Schule“. Er hat bei einer Messe in Sinsheim für eine Bewerbung geübt. tox

Viele ernste Themen

Lange überlegen muss Andreas Wild (46) nicht: "Das Schönste in diesem Schuljahr war unser Präsentationsabend nach einem sechswöchigen Praktikum zur Berufsorientierung.“ Seine Achtklässler haben Eltern, Lehrern und Firmenvertretern verschiedene Projekte vorgestellt. Der Klassenlehrer aus der Kirchardter Werkrealschule hat häufig mit seinen Schülern gelacht – "auch über uns selbst“, erzählt der Gemminger.

Aber es habe auch viele ernste Themen in diesem Schuljahr gegeben: "Wir thematisieren oft die politische Lage.“ So hat der Schultag an der Birkenbachschule gerade in letzter Zeit oft mit den Nachrichten über Terroranschläge oder einen Amoklauf begonnen. "In dieser Häufigkeit hatte ich das noch nie.“ tox

 

 

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