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Bahnen frei für die Schwimmer

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Ein rundum saniertes Schwimmerbecken, neue Spaßrutsche und einige Verbesserungen, die sich nicht auf den ersten Blick erschließen: Das Bad Rappenauer Freibad geht mit neuen Attraktionen in die Hauptsaison. Seit Mitte Juni steht Besuchern wieder die ganze Anlage zur Verfügung. Nach der Sanierung ist vor dem Umbau: Demnächst sollen unter anderem die Umkleiden an die Reihe kommen. 

Neue Rutsche

Viele Badegäste sind es nicht, die an diesem Dienstag ihre Runden drehen. Das ist aber dem Nieselwetter geschuldet, nicht der Ausstattung, die für rund 1,2 Millionen Euro aufgemöbelt worden ist. Vom Land gab es 160 000 Euro Zuschuss. Anfang Juni zum Start der Saison gingen nur das Wellenbecken und der Kinderbereich in Betrieb, das Schwimmerbecken war noch nicht ganz fertig. Jetzt heißt es auch dort: Bahnen frei! 

Die alten Kacheln sind durch eine Folienverkleidung ersetzt. "Das war wirklich sanierungsbedürftig“, sagt Oberbürgermeister Hans Heribert Blättgen bei einem Rundgang. Einzelne Fließen hatten sich immer wieder gelöst. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich größere Schäden auftun. Darum votierte der Gemeinderat 2014 für die Komplettsanierung. Die Insel, die früher im Schwimmerbecken thronte und als Basis für die kleine Rutsche diente, sollte abgesenkt werden. "Beim Bau“, so Blättgen, "hat sich herausgestellt, dass sie Sammelstelle für allen möglichen Bauschutt war.“ Die Insel ist weg, an ihrer Stelle gibt es eine L-förmige Sitzbank im Wasser. Ganz neu ist die breite Rutsche, die vor allem beim jungen Publikum gut ankomme, meint Blättgen. "Das hat sich mit Sicherheit gelohnt“, sieht er "eine Attraktion, die uns noch gefehlt hat“. Weitere Verbesserungen betreffen die Technik, etwa bei der Wasseraufbereitung. Neue Rohre führen vom Technikgebäude zum Becken und ermöglichen eine Wärmeregulierung.

Zwischen 30 000 und 60 000 Besucher zählt das Rappenauer Freibad pro Saison – je nach Wetter. Dauerkarteninhaber sind hier nicht mitgezählt, was Vergleiche schwierig macht. Exakter ist eine weitere Zahl: Etwa 750 000 Euro dürfte der nächste Bauabschnitt im Freibad kosten.

Umkleiden

Ganz oben stehen die Umkleiden, die umgebaut oder saniert werden sollen. Auch die Gastronomie soll erneuert werden. mehr Spielmöglichkeiten für Kinder, ein Schattensegel am Kleinkindbecken, Toiletten am Wellenbad oder ein größerer Strandbereich sind angepeilt. Diese Arbeiten könnten nach derzeitigem Zeitplan in der Winterpause nach der Saison 2017 erledigt werden – wieder so, dass der Badebetrieb möglichst wenig beeinträchtigt wird. Wenn auch der zweite Bauabschnitt erledigt ist, wird die Kurstadt zwei Millionen Euro ins Freibad gesteckt haben – und immer noch nicht am Ende des Sanierungsbedarfs angelangt sein. "Das Wellenbecken ist ebenfalls in die Jahre gekommen“, weiß Blättgen. In nicht allzu ferner Zukunft wird auch hier eine Sanierung fällig

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