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Vertrauen in Herbert

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Die Schülerzeitung des Hölderlin-Gymnasiums in Lauffen erweckt allein schon durch ihren Namen Aufmerksamkeit. "Die Zeitung wurde nach dem Lehrer benannt, der die Zeitung als erstes mit betreut hat,“ erzählt die 16-jährige Juliane Rinne aus Lauffen. "Herbert gibt es jetzt schon seit etwa acht Jahren. Wir sind seit vergangenem Jahr dabei und haben 2016 die Leitung übernommen“, ergänzt die 17-jährige Alexandra Müller aus Nordheim.

"Herbert“ besteht meistens aus 70 Seiten und wird im DIN-A4-Format gedruckt. 175 Auflagen wurden von der letzten Ausgabe hergestellt. Davon wird ein Teil an Schülerzeitungswettbewerbe gesendet. Der Rest wird für einen Euro an der Schule verkauft.

Teamarbeit

Manchmal erscheint die Schülerzeitung auch zweimal im Jahr. "Das hängt ganz davon ab, wie viele wir gerade im Team sind. Oder ob wir genügend Sponsoren für die Finanzierung finden“, erklärt Juliane. Momentan wird die Schülerzeitung aber gut unterstützt. Das liegt daran, dass sie durch gewonnene Preise finanziert wird: Dreimal gehörte Herbert zu den Preisträgern von "Die Raute“, dem Schülerzeitungswettbewerb der Hans-Seidel-Stiftung. Außerdem konnten sich Autoren Platzierungen beim "Deutschen Schülerzeitungspreis“ sichern. "Die Auszeichnungen zeigen, dass es auch eine große Aufgabe war, die Zeitung zu übernehmen. Deswegen sind wir auch sehr gespannt, wie sich das alles entwickelt,“ erzählt Juliane.

Das aktuelle Team besteht aus ungefähr 20 Leuten. "Früher hatten wir mehr Jüngere dabei, aber dieses Jahr sind wir fast ein reines Oberstufenteam“, bemerkt die 16-jährige Laura Reißer aus Nordheim. Zwar gibt es auch ein paar jüngere Schüler im Team, aber die sind weit in der Unterzahl. Das lege aber nicht an dem fehlenden Interesse der Unterstufenklassen. "Die meisten Fünftklässler sind einfach zu schüchtern. Andere wiederum finden keine Zeit“, erklärt Alexandra die Hintergründe.

Themen

Die Treffen finden immer in der Schule statt. Zwar nicht regelmäßig, aber dann, wenn sie nötig sind. Oft werden Informationen auch einfach auf den Fluren der Schule ausgetauscht. "Es gibt zwei Lehrer, die uns bei organisatorischen Sachen unterstützen. An den Treffen sind sie aber nicht beteiligt. Das liegt daran, dass die Schulleitung uns da einfach sehr vertraut. Wir haben auch bei den Themen freie Wahl“, erklärt Juliane. Verbotene Themen gibt es nicht wirklich. Trotzdem kann Kritik mal vorkommen "Eine Schülerzeitung ist ja auch dazu da, dass man Sachen kritisch beleuchtet. Man kann keinen Artikel schreiben, der jedem gefällt. Es geht ja auch um freie Meinungsäußerung und da kann es vorkommen, dass man mal kritisiert wird“, sagt Juliane. Es wurde aber noch nie eine Ausgabe aufgrund eines Artikels verboten.

Die Schülerzeitung ist immer gleich aufgebaut. In mehreren Rubriken sind unterschiedliche Artikel zu finden. Die Zeitung beginnt mit der Rubrik "Check In“. Danach folgen Artikel zu einem bestimmten Titelthema. Bei der letzten Ausgabe setzte sich die Schülerzeitung mit dem Thema "Generationen“ auseinander. Anschließend folgt auf den Aufmacher die Rubrik "Innenleben“. Dort geht es hauptsächlich darum, was alles an der Schule passiert. Zum Schluss gibt es immer ein paar Artikel, die in keine feste Rubrik passen. 

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