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Stadtviertel, Sommerinsel und Skywalk

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Das Gelände der Bundesgartenschau 2019 ist zweifellos die spannendste Baustelle der Stadt. Wer regelmäßig die Kalistraße entlangfährt, kann den Fortschritt auf der 40 Hektar großen Brachfläche beobachten. Genauere Einblicke gibt es im Rahmen von kostenlosen Führungen, die die Buga GmbH regelmäßig anbietet. Am Freitag nahmen rund 70 Bürger die Möglichkeit wahr, sich das Gelände und die Buga-Pläne genauer anzuschauen. 

Seen

Drei Jahre sind es noch bis zur Bundesgartenschau in Heilbronn, doch die Konturen des Veranstaltungsareals werden immer klarer deutlich. So sind die Becken der beiden Seen bereits ausgehoben. Der kleinere Stadtsee soll Leben in das neu entstehende Stadtviertel Neckarbogen bringen, wie Buga-Mitarbeiterin Dana Fischer erläutert. Der rund ein Hektar große See wird eine Insel mit Wasserspielplatz bekommen. Der größere Freizeitsee heißt so, weil er nicht als Badesee firmieren wird – wegen der damit verbundenen Auflagen. Ob die Heilbronner dereinst trotzdem in dem See baden werden, mag Dana Fischer nicht ausschließen. "Er wird auf jeden Fall Badeseequalität haben“, sagt sie. 

Zwischen den Seen liegt die sogenannte Sommerinsel, auf der die Buga-Besucher entspannen sollen. Dana Fischer sieht die hier entstehenden Wiesen als Kontrastprogramm zur Stadtausstellung, wo die Gäste geballte Informationen über die Musterbebauung im Neckarbogen erhalten. Die Sommerinsel wird nach der Buga überbaut und komplettiert das neue Stadtviertel.

Vom neun Meter hoch gelegenen Skywalk, wo das Buga-Areal an den Kanalhafen angrenzt, hat man einen prächtigen Blick über das Gelände. An dem Lärmschutzwall geben die Spundwände einen ersten Hinweis auf den hier entstehenden Spiel- und Kletterpark, den die Buga GmbH in Kooperation mit dem Deutschen Alpenverein Heilbronn realisiert.

Viel getan hat sich zuletzt auf der Fläche zwischen dem Stadtsee und der ABX-Halle. "Wir haben 1700 Pappeln gepflanzt“, berichtet Dana Fischer. Das sogenannte Inzwischenland soll zur Buga mit Themengärten aufwarten, auch interkulturelles Gärtnern und Urban Gardening spielen hier eine Rolle. In der ehemaligen Lagerhalle wird es Blumenschauen geben, auch über eine gastronomische Nutzung denken die Buga-Macher nach. Für Dana Fischer hat die Einbeziehung der alten Industriehalle in die Blumenschau einen besonderen Reiz.

Wein

Die Buga-Mitarbeiterin freut sich über das große Interesse an den Führungen. Sie sieht Heilbronn auf einem guten Weg, sich für die Buga zu positionieren. Das sehen die Besucher auch so. Friedrich Lörcher aus Heilbronn war schon mehrmals dabei und ist angetan vom Konzept. Er ist beim Staatsweingut Weinsberg für das Marketing zuständig und überlegt, wo sich sein Arbeitgeber auf dem Gelände am besten in Szene setzen könnte. Denn das Staatsweingut ist bei der Buga mit von der Partie. "Wir bringen das Thema Wein hinein“, sagt Lörcher. "Heilbronn und Wein – das passt.“ 

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