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Weinkönigin weiß jetzt, was Flädle sind

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Was Maultaschen sind, hat sich bis zur Mosel rumgesprochen, worum es sich bei Flädle oder Gaisburger Marsch handelt, offenbar noch nicht. Als die Deutsche Weinkönigin Lena Endesfelder gestern Mittag im Abstatter  Restaurant-Hotel Wildeck  die Speisenkarte studiert, stutzt sie mitunter. Doch nicht lange. Erstens ist Küchenchef Jürgen Mosthaf um keine  Antwo rt verlegen. Zweitens sitzt Lenas Prinzessin Mara Walz aus Vaihingen/Enz direkt neben ihr. Und drittens ist die oberste Repräsentantin der deutschen Weinwirtschaft schließlich in die Region gekommen, um möglichst viel Neues kennenzulernen.

Lehrreiche Tour durch die Weinregion

Der Crash-Kurs sollte Lena I. – streckenweise im Dienstwagen Audi A1 – von der Heilbronner Genossenschaftskellerei über das Weingut Wangler in Abstatt nach Hohenbeilstein zum Fernsehturm bis in einen Stuttgarter Besen führen. Heute stehen noch Abstecher zur WZG und zur Weinwerbung in Möglingen auf dem Programm, respektive auf dem Lehrplan. Dass die Winzertochter aus Mehring schon während des Studiums in Geisenheim – unter anderem von schwäbischen Kommilitonen wie Gerhard Leiss aus Gellmersbach und Philipp Notz aus Sachsenheim – viel über "die tolle Rotweinregion“ gelernt hat, stellt sich nicht erst bei einem arg spät gereichten Trollinger heraus. "Ein spannendes regionales Steckenpferd, mit dem man gut spielen kann.“ Im Übrigen machten solche regionalen Spezialitäten ja den besonderes Reiz der vielfältigen deutschen Weinlandschaft aus.

Königliche Weinempfehlung für den Tanzabend

Die Frage, wo die besten Tropfen wüchsen, sei deshalb überflüssig. Und: "Nichts zur Sache“ täte die Frage, wieviel Hektar denn ihr Familienweingut umfasse, meint die 24-Jährige, die daheim Keller und Außenbetrieb verantwortet. Dass diese wegen ihrer vielen Verpflichtungen als Königin zu kurz kommen könnten, glaubt sie nicht. "Wir haben ja genügend Mitarbeiter.“ Selbst für Hobbys bleibe zwischen Messen, Festen, Präsentationen und Flugreisen Zeit, zum Beispiel fürs Tanzen – mit dem richtigen Begleiter, versteht sich: Zu einem gediegenen Walzer empfiehlt die Königin einen schweren Rotwein, zum Samba einen spritzigen Riesling und zum Jive einen variantenreichen Müller-Thurgau, eine unterschätzte Sorte, die durch ihre Cremigkeit auch ideal zu Spargel passe – mit Flädle, respektive Pfannkuchen.

 

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