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Ausbau der Dualen Hochschule geplant

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Studiert wird in Heilbronn und Künzelsau, Bad Mergentheim und Schwäbisch Hall – mehr denn je. Und doch fordert die IHK Heilbronn-Franken von der Landesregierung den weiteren Ausbau von Studienplätzen.

DHBW will weiter wachsen

Beim Hochschulrat der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) auf dem Heilbronner Bildungscampus kommt diese Forderung gut an. Regionale Wirtschaftsvertreter sitzen in dem Gremium, sie wollen den Druck auf Stuttgart verstärken. IHK-Präsident Harald Unkelbach ist in Personalunion auch Vorsitzender des Hochschulrats der DHBW in Heilbronn. 

Während die Hochschule Heilbronn nach ihrem enormen Ausbau in den letzten zehn Jahren ersten Bewerberrückgängen standzuhalten hat, will die DHBW weiter wachsen. 2010 fasste sie in Heilbronn Fuß.

Mittlerweile sind es fast 1300 Studierende in drei BWL-Studiengängen: Dienstleistungsmanagement, Handel und Food Management. Für die Lebensmittelbranche hat sich Heilbronn zur ersten Studienadresse entwickelt. Harald Unkelbach hätte gerne, dass neben den vorhandenen 15 Anfängerkursen zehn weitere eingerichtet werden. Das entspräche einem Wachstum auf mehr als 2000 Studienplätzen an der DHBW auf dem Bildungscampus Heilbronn. 

Keine konkreten Pläne

Aussichtslos scheint, beim Studienplatzangebot im Vergleich zu anderen Regionen aufzuholen. Heilbronn-Franken wird die vielgeschmähte rote Laterne behalten. Obwohl sich die Zahl der Studierenden pro 1000 Einwohnern seit 2006/07 von 6,5 auf 12 fast verdoppelt hat. In Universitätsstädten ist die Zahl der Studierenden bei Ausbau in den vergangenen Jahren auf 32,8 pro 1000 Einwohner hochgeschnellt.

Unkelbach sieht eine große Lücke zwischen dem Bedarf der regionalen Wirtschaft und dem akademischen Bildungsangebot in der Region. Mit dem weiteren Ausbau der DHBW soll dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. Konkrete Pläne für neue Studiengänge scheinen noch nicht vorzuliegen. In einer Pressemitteilung ist davon die Rede, dass das Studienangebot "den Herausforderungen der Digitalisierung Rechnung tragen“ soll.

Keine Platzfrage

"Noch wächst die DHBW in die bestehenden Gebäude rein“, beantwortet Pressesprecherin Nicole Bastian die Raumfrage, wo denn zusätzliche Studiengänge unterkommen könnten. Ans ständige Bauen gewöhnt, zeigt sie sich zuversichtlich, dass die DHBW auf dem Campus Heilbronn weiter wachsen kann. 

 

 

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