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Einer für alles

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Hausgerösteter Kaffee aus Brasilien, ausgewählte Weine regionaler Winzer und zwölf Biere vom Fass. Das sind nur einige der vielen Zutaten, für die Patrick Haag seit Dezember 2015 im Mangold verantwortlich ist. Der 27-jährige Heilbronner gehört seit der Eröffnung des "Bierlokals mit einer kleinen Auswahl wechselnder Gerichte“ zu dessen Belegschaft. 

Erfahrungen gesammelt

Als Betriebsleiter verantwortet er inzwischen alle Abläufe – vor und hinter den Kulissen. Und das sind einige: "Ganz egal ob kaputte Glühbirnen, der Einkauf der Speisen und Getränke oder die Einrichtung des Lokals“, berichtet Haag. Auf den rund 250 Außen- und ebenso vielen Innenplätzen dirigiert der Heilbronner alle Abläufe. Anders als in Franchiselokalen, kann er nicht auf vorgegebene Prozesse zurückgreifen. Bereits seit rund elf Jahren arbeitet der gebürtige Heilbronner, der in Neckarsulm aufwuchs, in der Gastronomie.

Erste Erfahrungen sammelte er mit 17 Jahren im Brauhaus in Neckarsulm. Von Rückschlägen ließ er sich schon als Neuling nicht abschrecken: "Bei meinem ersten Probearbeiten flog mir das halb abgestützte Tablett vom Tisch“, schmunzelt der ehemalige Personaltrainer. Neben der Schule lernte er dort erste Fertigkeiten und Qualitäten, die vonnöten sind, um in der harten Branche zu bestehen.

Unvergessliche Zeit

Charakteristika wie Kontaktfreude, Leidenschaft und Stressresistenz sind dem begeisterten Amerika- und Frankreichreisenden seither auch bei seinen Mitarbeitern besonders wichtig. Heute zielt der passionierte Läufer und Hundebesitzer darauf ab, seiner Kundschaft eine unvergessliche Zeit zu bieten. "Unsere Gäste sollen uns mit besserer Laune verlassen“, sagt der junge Gastronom. Um dieses Ziel täglich aufs Neue zu erreichen, ist für ihn entscheidend, dass auch sein Team mit Freude bei der Arbeit ist. Um die Freude und Leidenschaft seiner Belegschaft zu fördern lädt Patrick Haag seine Mitarbeiter nach jeder Schicht auf ein Feierabendgetränk ein. Dabei tauschen sie sich über Stresssituationen während der Schicht aus, klären Missverständnisse und bilden dabei oftmals Freundschaften. 

Den Erfolg dieses Rituals zeigt unter anderem die geringe Fluktuation im Team des Heilbronners. Die wenigen offenen Schichten unterstreichen dieses Bild ebenfalls und beweisen, dass die Kommunikation im Team funktioniert – die Mitarbeiter springen füreinander ein. Trotz später Arbeitszeiten, vergleichsweise geringem Lohn- und dafür hohem Stressniveau ist es eben diese Mannschaftsleistung, die dem jungen Betriebsleiter selbst große Freude an seiner Arbeit bereitet. "Denn nur gemeinsam können wir unseren Gästen ein außergewöhnliches Erlebnis bieten“, weiß Patrick Haag.

 

 

 

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