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Der steinige Weg zu Karriere und Ruhm

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Vom idyllischen Kraichgau aus möchte Cheri Lyn Hehl die Musikwelt erobern. Noch bis Juli studiert die 28-Jährige aus Gemmingen an der Academy of contemporary Music Songwriting und Artist Development in London: Danach will sie für mehrere Monate in die USA gehen, wie die Sängerin im Gespräch mit der Kraichgau Stimme verrät. Und zwar nach Nashville, Tennessee. "Ich denke, nach dem Trubel in der Großstadt London tut mir die ländliche Idylle in Tennessee gut, ich möchte einfach mal raus aus der Stadt, zurück aufs Land.“ 

Erstes Album 

Zwei bis drei Monate, so hat sie geplant, möchte sie in der neuen Welt verbringen. Aber nicht, um sich nach dem anstrengenden, zweijährigen Studium eine Auszeit zu gönnen. "Bis Juli ist der erste Teil meines Albums, das Ende 2018 erscheinen soll, fertig“, so Cheri Lyn. "Den zweiten Teil möchte ich in den USA aufnehmen.“ Deshalb stellt sie schon jetzt die Weichen, knüpft Kontakte zu Musikmanagern und Bookingagenten, denn sie möchte in den Vereinigten Staaten nicht nur ihre CD fertig stellen, sondern auch Konzerte spielen. "Ich möchte herausfinden, wie ich in Amerika ankomme“, gibt sie sich selbstbewusst. Sie weiß aber auch, "unter Musikern ist bekannt, dass man in den Staaten ein Exot bleiben muss, um nachhaltig interessant zu sein.“ 

Vor dem geplanten Trip zeigt sie sich zuversichtlich. "London ist ein schönes Tor zur Welt, und durch Kollegen von der Hochschule kann ich schon jetzt Kontakte knüpfen.“ Wie sie in ihrer Wahlheimat London ankommt, weiß Cheri Lyn Hehl nicht erst seit der Vorstellung ihrer Debütsingle "Caught in the Blues“. Pünktlich zum Nikolaustag beschenkte sie sich selbst und brachte die Eigenkreation heraus. "Es lief richtig gut“, meinte sie, "ich habe viel Anerkennung aus der Blues-Szene bekommen.“ Auslandserfahrung sammelte Cheri Lyn Hehl, die ihre ersten musikalischen Schritte in einer Partyband unternahm, im vergangenen Sommer. Vier Wochen war sie mit der Ulmer Band "Notenhobbler“ in Hong Kong.

Zurück zu den Wurzeln 

"Das war eine Rückkehr zu meinen Wurzeln, eine nützliche Erfahrung, denn vier Wochen lang bin ich jeden Tag aufgetreten.“ Mit ihrer Cousine gründete sie vor drei Jahren das Label Total Royal. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Kunst, Musik und junge Talente in der Region zu fördern.“ Deshalb veranstalten die beiden Frauen, die vor der Karriere in der Musikbranche Businessstudiengänge absolviert haben, auch Workshops für junge Talente. "Die jungen Leute müssen lernen, an sich zu glauben“, sagt Cheri Lyn, "sie sollen ihre kreativen Ideen ausleben, aber auch wissen, dass ein steiniger Weg vor ihnen liegt.“

Der Weg, den sie nach ihrem ersten Studium eingeschlagen hat. "Ich stand vor zwei Jahren vor der Frage, meinen Beruf aufzugeben und komplett auf die Karte Musik zu setzen“, erinnert sich Cheri Lyn und gab zu, "es war keine einfache Entscheidung.“ Bereut hat sie den Schritt nie, zumal sie sich inzwischen in London etabliert hat. Mindestens einmal in der Woche tritt sie im "Jazz after Dark“ auf – der Bar, in der auch die verstorbene Amy Winehouse ihre Karriere startete. 

 

 

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