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Im Interview: Cro

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Wer aktuell ein Selfie mit Cro schießen möchte, sollte ins Wachsfigurenkabinett nach Berlin reisen. Dort steht für drei Monate eine täuschend echte Kopie des 27-jährigen Rappers aus Stuttgart. Wer den Sänger mit der Panda-Maske allerdings singen hören möchte, muss noch bis zum 22. Juli warten. Christoph Feil hat sich vor wenigen Tagen mit Cro über neue Songs, Pläne für die Zukunft und ein Leben hinter der Maske unterhalten. 

Cro, man hat mir gesagt, dass du gerade im Studio bist. Können sich deine Fans beim Würth-Open-Air in Künzelsau also auf neue Songs freuen?

Cro: Wenn ich nicht gerade auf einer Bühne stehe, bin ich gefühlt immer im Studio oder zumindest am Machen. Aber tatsächlich bin ich gerade wirklich dabei, ein paar Dinge im Studio fertigzustellen und werde alles dafür tun, um auch in Künzelsau das ein oder andere präsentieren zu können.

Wie entsteht überhaupt ein typischer Cro-Song? Was inspiriert dich?

Cro: So ziemlich alles, was ich erlebe und beobachte. Musik ist für mich ein Ventil, das ich gefunden habe.

Und wie bereitest du dich auf deine Shows vor? Hast du bestimmte Rituale – um womöglich auch das Lampenfieber in den Griff zu bekommen?

Cro: Ich habe tatsächlich immer noch ein wenig Lampenfieber und kann vor Shows grundsätzlich gar nichts essen. Ich habe mich aber schon daran gewöhnt und akzeptiert, dass es wohl nie ganz weggeht. Ich denke sogar, es gehört einfach dazu, um eine gute Show abzuliefern. 

Du rappst, designst und hast zuletzt geschauspielert. Gibt es etwas, das du gerne noch machen würdest?

Cro: Es gibt so viel mehr, was ich jetzt schon mache und so viel mehr, was ich noch machen werde. Ich kann mir so ziemlich alles vorstellen. Überall, wo meine Neugier geweckt wird, bin ich am Start.

Bei all dem Erfolg – wie gehst du eigentlich mit Fehlschlägen um?

Cro: Sie gehören dazu. Man sollte versuchen, Fehler einfach nur kein zweites Mal zu machen und daraus zu lernen.

Es scheint kein Interview zu geben, das nicht auf deine Maske zu sprechen kommt. Nervt dich das Thema nicht mittlerweile?

Cro: Nee, aber tatsächlich wurde gefühlt jede Frage schon einmal gestellt und beantwortet.

Zum Schluss also noch ein paar Fragen zum obligatorischen Thema: Wie viele Masken hast du schon verschlissen?

Cro: Ich bastel mir die Masken bis heute ja selbst zurecht und nicht jede gelingt immer. Das heißt, neben all den Masken, die ich benutze, gibt es noch etliche misslungene – von daher gibt es wirklich schon ein paar.

Mal ziert die Pandastirn ein umgedrehtes Kreuz, mal sind es drei Balken – oder sie ist blank. Was bedeuten diese Symbole?

Cro: Das passiert eben, wenn man auf dem Weg zur Bühne über Tape und Edding stolpert. Ob die Symbole für mich eine Bedeutung haben oder nicht, wird man vielleicht irgendwann in meiner Biographie lesen, falls Psaiko (deutscher Hip-Hop-Produzent und Freund von Cro, Anmerkung der Redaktion) bis dahin Schreiben gelernt haben sollte.

Schon passiert, dass du dich unmaskiert jemandem zu erkennen gegeben hast – so nach dem Motto "Hey, ich bin übrigens Cro“ – und dein Gegenüber nur meinte: "Ja, nee, ist klar“?

Cro: Ich behaupte eigentlich immer ich wäre Batman und bekomme die Antwort: Ja, nee, ist klar …

Wie hast du die- oder denjenigen dann überzeugt?

Cro: Wenn die Leute mir nicht mal glauben, dass ich eine Fledermaus bin, werden sie mir die Cro-Geschichte erst recht nicht abnehmen. Ich bleib dann lieber Carlo, der Typ der so 'ne ähnliche Stimme hat wie Cro.

 

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