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Talentierte Musiker und Maler gefördert

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Aus dem Nachlass des Böckinger Schriftstellers Otto Rombach (1904 bis 1984) hat die Stadt Heilbronn wieder Stipendien an talentierte Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, die entweder eine literarische Zukunft anstreben oder Maler oder Musiker werden möchten, vergeben. Seit 1997 werden zehn junge Talente gefördert. 

Bereich Musik

Acht Preise werden traditionell an die Bundespreisträger von "Jugend musiziert“ 2017 vergeben, die aus Heilbronn kommen oder die die städtische Musikschule besuchen. Neu in diesem Jahr sind zwei Preise für den künstlerischen Wettbewerb "Stadt-Land-schaf(f)t“, den die Stadt Heilbronn gemeinsam mit der Schule für Gestaltung des Kolping-Bildungszentrums ausgeschrieben hatte. 

Stipendiaten im Bereich Musik erhalten je nach Platzierung 250 oder 150 Euro. Bürgermeisterin Agnes Christner überreichte im Schießhaus die Auszeichnungen, untermalt wurde die Feierstunde von musikalischen Darbietungen der Preisträger. Fabian Lutsch (Untergruppenbach), Gesang, errang einen 2. Preis in der Wertung "Gesang Solo“. Jeweils in der Kategorie "Streicher Ensemble“ haben 3. Preise errungen: Leonie Mauch (Heilbronn), Violoncello, Maylin Traub (Neckarsulm), Violoncello; Alexandra Fritzsch (Großerlach), Violine; Julian Fritzsch (Großerlach), Violine; Annika Wagner (Heilbronn), Violine; Vanessa Wagner (Heilbronn); Viola und Manuela Waible (Flein), Violine.

Bereich Kunst und Literatur

Im Bereich Kunst wurden 29 Arbeiten eingereicht. Deshalb habe man entschieden, zusätzlich einen Sonderpreis zu vergeben, berichtete Christner. Die jungen Künstler haben sich mit Vergangenheit und Zukunft der Stadt Heilbronn beschäftigt. Eine Jury mit Vertretern von Museum, Zigarre, Kulturamt und Kleist-Archiv entschied über die Preisvergabe.

Das Stipendium für den Bereich Bildende Kunst geht an Judith Brünner aus Sinsheim für ihr Werk "Vielschichtigkeit“. Ein 2. Preis geht an Sven Mehlhorn aus Gundelsheim für das Werk "Heilbronn im Wandel der Zeit“. Den Sonderpreis erhält Laura Franz aus Bad Rappenau für ihr Werk "Heilbronn von allen Seiten“. Die Preisträger im Bereich Bildende Kunst besuchen die Schule für Gestaltung des Kolping Bildungszentrums Heilbronn.

Im Bereich Literatur wird in diesem Jahr kein Stipendium vergeben. Stifter Otto Rombach verbrachte nur knapp zwei Jahre in Böckingen, blieb dem Stadtteil und Heilbronn jedoch zeitlebens verbunden, berichtete Bürgermeisterin Agnes Christner. Rombach war Journalist, als Dichter und Schriftsteller erlangte er Berühmtheit mit Bühnenstücken, Novellen, Hörspielen und historischen Romanen. Sein Roman "Adrian der Tulpendieb“ wurde 1966 als erste deutsche Fernsehserie in Farbe verfilmt. red

 

 

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