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Kraft, Technik und ganz viel Spaß

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Eigentlich hätte der neue, 15 Meter hohe Kletterturm des Deutschen Alpenvereins (DAV), Sektion Heilbronn, rechtzeitig zu den Landesjugendmeisterschaften und zum Alpen-Fun-Cup am Wochenende fertig sein sollen. Doch es gab wieder eine Verzögerung. Im Moment wartet der Verein auf einen Fachstatiker aus Bayern, der die Pläne prüfen und alles noch mal durchrechnen soll: Vorschrift ist Vorschrift. 

Neuer Kletterturm

Sobald er sein Okay gegeben hat, wird der neue Außenkletterturm in der Lichtenbergerstraße binnen vier Wochen fertig sein, verrät Manfred Blatt vom DAV am Rande der sportlichen Wettbewerbe am Samstag in der vereinseigenen Kletterarena neben der EnBW. Das Fundament ist schon gesetzt und wartet darauf, bebaut zu werden. "Ende November steht er hoffentlich.“ 

Danach wird die neue Boulderhalle gebaut, dann die jetzige Kletterarena modernisiert und neu konzipiert. Mit diesem supermodernen Alpinzentrum (Kostenrahmen drei Millionen Euro) ist der mitgliederstärkste Verein in der Region für die Zukunft bestens aufgestellt. Schon lange herrscht in der Kletterarena abends und am Wochenende Hochbetrieb. "Samstags und sonntags haben wir bis zu 200 Kletterer“, berichtet Blatt. Vor allem die Jugend zieht es zum DAV.

Kletterbegeisterte Jugend

Die Wettbewerbsteilnehmer am Samstag kümmert das wenig. Sie konzentrieren sich auf ihre sportlichen Indoor-Wettbewerbe: 115 haben sich zum Landesjugend-Cup gemeldet, 40 überwiegend Kinder und Jugendliche messen sich in den drei Disziplinen des Fun-Cups und beobachten, wie es die Erfolgreichen machen: Kraft und und die richtige Technik sind entscheidend.

Frida Stähle aus Schwäbisch Hall ist gerade fertig geworden. Sie hat das Bouldern (das Klettern ohne Gurt und Seil), absolviert. Sie hat am Parcouring teilgenommen, dem Überwinden von Hindernissen, ohne den Boden zu berühren und versuchte bei der Disziplin "Speed“, so schnell wie möglich am Seil eine vorgegebene Route zu erklettern. Das 14-jährige DAV-Mitglied hofft, dass sie in ihrer Altersklasse "wenigstens nicht die Letzte geworden ist.“ Die Kletterei findet sie "cool“ und "nicht so gefährlich, wie es aussieht“, wobei sie viel lieber draußen in der Natur die Felsen erklimmt. Die kletterbegeisterte Familie Stähle macht deshalb bevorzugt dort Urlaub, wo man klettern kann – und das geht fast überall.

 

 

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