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Mit der Harmonie der Stimmen

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Intensiv haben die Sängerinnen des Kammerchors des Eppinger Hartmanni-Gymnasiums (HGE) in den vergangenen Monaten geübt. "Wenn schon, dann richtig“, lautete die Devise. Der Fleiß hat sich ausgezahlt: Der Chor darf sich vier Jahre lang "Meisterchor“ nennen. Die 25 Schülerinnen um Chorleiter Timo Ducati haben sich beim elften Badischen Chorwettbewerb in Bruchsal den Titel gesichert. 

Meisterchor werden

"Wir haben sehr gute Nachwuchssänger“, erklärt Musiklehrer Timo Ducati. Deshalb hat er mit der Anmeldung zum Chorwettbewerb auch direkt die höchste Auszeichnung angepeilt. "Ich habe hoch gepokert, sonst hätten wir diese Intensität nicht erreicht.“ Die Arbeit sollte ein neues Niveau erreichen. Fünf Stücke aus verschiedenen Epochen mussten die Schülerinnen aus den Klassenstufen sechs bis elf vortragen. Seit April haben sie dafür geprobt, zunächst wöchentlich, kurz vor dem entscheidenden Auftritt auch bei zwei Chorwochenenden. "Wir wollten Meisterchor werden“, erklärt Hannah Staples. "Und umso näher der Wettbewerb kam, umso mehr haben wir uns angestrengt“, ergänzt Janina Wozniewski

Selbstbewusst gingen sie in ihren Auftritt und hatten gleich ein gutes Gefühl. Trotzdem blieb es spannend: Als letzter der 47 Teilnehmer wurde der Eppinger Kammerchor von der fünfköpfigen Jury bewertet. Elf Chöre im Badischen Chorverband dürfen seitdem den höchsten Titel tragen, in der Altersgruppe der Eppinger Schülerinnen gibt es nur einen weiteren Meisterchor. Der Erfolg sei Auftrag zugleich, sagt Ducati. Der Chor soll auch weiterhin dieser Qualifikation gerecht werden.

Intensität und Anspruch

Seit rund zehn Jahren unterrichtet der Lehrer am HGE. Er schätzt die Zusammenarbeit mit den anderen Fachlehrern und kennt viele seiner Sänger schon lange. Auch die beiden Elftklässlerinnen Janina und Hannah singen seit Klasse fünf im Chor des Gymnasiums. "Die Harmonie der Stimmen lässt einen auf Wolke sieben schweben“, erklärt Janina Wozniewski die Faszination. Gänsehautmomente seien dabei inklusive. Vor allem zähle aber die Gemeinschaft. "Man hat etwas, das einen miteinander verbindet“, betont Sarah Göhring. Die Zehntklässlerin ist erst für den Wettbewerb beim Kammerchor eingestiegen. Aus jeder Probe sei sie mit einem guten Gefühl gegangen, erzählt die Massenbacherin. "Wir haben viel Spaß zusammen“, bestätigt Sophia Schilling. Manche Sechstklässlerin hätte die Elftklässlerin aus Niederhofen ohne den Chor nie kennengelernt. "Dabei sind das echt coole Mädels.“ Jungen könnten natürlich auch mitsingen, doch die meisten halten die Intensität nicht durch, weiß der Lehrer. "Gerade in Klassen fünf bis sieben sind Mädchen reifer.“

Der Anspruch an die Chormitglieder ist hoch. Disziplin und Durchhaltevermögen seien erforderlich, sagt der Leiter. Mit Gesangs- und Instrumentalklassen setzt das HGE auch jenseits der Chorarbeit auf musikalische Bildung. "Wir arbeiten im normalen Unterricht intensiv mit den Schülern“, erklärt Timo Ducati. Auch im Kammerchor wird weiter geprobt: "Jetzt geht es erst richtig los“, verspricht Sarah Göhring. Am 18. November steht der Landeschorwettbewerb in Bruchsal an. 

 

 

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