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Erfolge, die atemlos machen

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Warm und ziemlich voll ist es an diesem Abend im Fürstensaal des Neuen Schlosses: Sportlerinnen und Sportler, Trainer und Verantwortliche der Ingelfinger Vereine sowie Familien und Interessierte haben sich zur Sportlerehrung versammelt. Noch vor Beginn der Ehrungen verkündet Bürgermeister Michael Bauer, dass es für jeden geehrten Sportler eine Urkunde und Geschenke gibt. Vor allem die Jüngsten tauschen daraufhin aufgeregte Blicke. 

Zahlreiche Erfolge

Nach musikalischer Einstimmung auf die festliche Ehrung durch die Stadtkapelle Ingelfingen war es dann soweit. Die Sportler aus den verschiedensten Sportarten und Vereinen wurden namentlich geehrt. Dabei stehen Kartfahrer und Geschicklichkeitsfahrer den Fußballern und Tennisspielerinnen gegenüber, Leichtathleten, Jazztänzerinnen und Geräteturnerinnen treffen auf Pferdesportler. Für sie alle findet der Bürgermeister lobende Worte. Das kann dann auch einen geübten Redner sportlich herausfordern und eine Verschnaufpause nötig machen: "Jetzt klatschen wir mal, dann kann ich was trinken“, fordert Bauer deshalb das Publikum auf, als er die zahlreichen Erfolge der ersten Geräteturnerinnen einzeln aufzählt. Das Publikum gehorcht. Bei den anderen Sportarten fällt das Lob deshalb nicht geringer aus. Die Erfolgslisten sind in allen Sportarten lang, weshalb sich Bauer häufig aus zeitlichen Gründen auf die Erst- und Zweitplatzierungen beschränken muss. 

Seit der letzten Ingelfinger Sportlerehrung im Jahr 2013 haben sich Wettbewerbe, Siege und Platzierungen in allen Disziplinen und Altersklassen nur so angehäuft. Der Leichtathlet Marius Braun zum Beispiel kann Erfolge im Sprint aufweisen: Er ist Frankenmeister 2016 im Sprint-Zweikampf zweier Staffeln.
Im Verein macht er aber auch Weitsprung und Weitwurf, während er in seiner Freizeit auch gerne Fußball spiele, wie der Sportler erzählt. Dabei ist er einer der jüngsten Geehrten: Er ist erst zehn Jahre alt. Seine Motivation? "Dass ich so viel Spaß daran habe“, sagt er. So trainiert er schon seit zwei Jahren regelmäßig einmal in der Woche.

Bis zur nächsten Sportehrung

"So sehen wahre Weltmeister aus“, lobt Bürgermeister Bauer Anke und Till Gaab vor versammeltem Publikum anerkennend. Beide haben unter anderem mit ihren Pferden und den Jungzüchtern aus Baden-Württemberg den Weltmeistertitel im kanadischen Calgary gewonnen. Anke hat mit elf, Till mit zehn Jahren damit angefangen. Der Sport nehme ziemlich viel Zeit in Anspruch, wie Anke Gaab erklärt. "Über Sommer fast jedes Wochenende“, sagt sie. Eigentlich sei es jeden Tag. Auch 2016 haben Anke und ihr Bruder Till Gaab mehrere Siege und Platzierungen errungen. 

Ob im nächsten Jahr die nächste Sportlerehrung der Stadt ansteht, ist laut Michael Bauer noch nicht klar. Wenn die Sportler aber dem Aufruf ihres Bürgermeisters folgen und weiterhin erfolgreich sind, könnten dann vielleicht auch alle Platzierungen vorgelesen werden.

 

 

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