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Sozialarbeit als spannendes Arbeitsfeld

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Momentan ist sie noch dabei, Menschen und Strukturen kennenzulernen. Das ist gar nicht so leicht, schließlich ist Rahel Hachtel gleich für drei Grundschulen – Güglingen, Pfaffenhofen und Zaberfeld – zuständig. Im Oktober hat sie dort, als Nachfolgerin von Stefanie Engelmann, die Stelle der Schulsozialarbeiterin angetreten. Ihr erster Eindruck ist positiv. "Die Schulsozialarbeit ist anerkannt. Und sie wird auch genutzt“, sagt sie. Für die 24-jährige Nordheimerin ist die Stelle beim Gemeindeverwaltungsverband Oberes Zabergäu die erste nach ihrem Bachelor-Abschluss als Sozialarbeiterin. Während des Studiums an der Dualen Hochschule Stuttgart hatte sie in der Jugendsuchtberatung des Landratsamts Schwäbisch Hall gearbeitet, später in der Migrationsberatung der Diakonie in Heilbronn. Schulsozialarbeit war für sie aber immer das spannendere Feld: "Ich brauch’ die Vielfalt“, sagt Hachtel. 

Freundschaft und Konflikte

Nach den Herbstferien will die Mitarbeiterin der Diakoniaschen Jugendhilfe Region Heilbronn mit Klassenangeboten starten. Es wird um Streiten und Versöhnen gehen, darum, die Lösungskompetenzen der Kinder zu stärken. Auch das Thema Freundschaft soll genauer beleuchtet werden. In den Klassen 3 und 4 wird sie den Klassenrat anbieten, bei dem die Kinder Schönes, aber auch Konflikte und Unzufriedenheiten ansprechen können. Ziel ist, das Miteinander und den Klassenverband zu stärken. Womöglich kommt dann auch der Regenbogenfisch Fridolin zum Einsatz – Rahel Hachtel bezieht das Stofftier gerne in ihre Arbeit ein. Nachmittags will sie offene Angebote machen, Mädchen- und Spieletreffs oder auch Programme zur Vermittlung von Sozialkompetenzen, anbieten.

Sozialarbeit hat in der Grundschule vor allem präventiven Charakter. Aber auch da gibt es Verhaltensauffälligkeiten, Aggressionen und Konflikte. Sozialarbeit ist auch gefragt, wenn einzelne Kinder aus der Klassengemeinschaft ausgeschlossen werden. Ganz generell unterstützt sie die Arbeit der Lehrer(innen), bietet Schülern und Eltern Beratungen an, vermittelt auch mal weitergehende Hilfen.

"Wichtig ist, dass ich präsent bin, dass die Schüler mich kennen“, sagt Rahel Hachtel. Montags, mittwochs und freitags ist sie an der Katharina-Kepler-Schule in Güglingen, dienstags in Zaberfeld, donnerstags in Pfaffenhofen vor Ort. In der evangelischen Kirche hat sie Jungscharen geleitet. Auch "als sechsfache Tante“ hat sie, der Familie wichtig ist, viel mit Kindern zu tun. Liebste Freizeitbeschäftigung ist Tanzen. Schon als Schülerin am Hölderlin-Gymnasium in Lauffen wurde sie zur Mentorin in Sachen Tanz ausgebildet. Und lange war sie in einer Hip-Hop-Formation aktiv.

 

 

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