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Trotz Ausrutscher zum Sieg

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"Jeder Tag ohne ein Lachen ist ein verlorener Tag“, ist in bunten Buchstaben auf ein Papier gemalt, das vor den siebten Klassen der Georg-Fahrbach-Schule in Ingelfingen hängt. Gelacht haben Marvin, Lilli und Klaudia viel, als sie im Mai in Göppingen im Tigerentenclub waren. Durch neun Runden spielten sich die drei Auserwählten mit ihrem Klassenlehrer Mathias Weber, bevor Marvin auf der Tigerente den Sieg holte. 
Lange haben sich die Klassen auf den Auftritt vorbereitet. "Wir haben ein Casting gemacht“, sagt Weber.

Proben und Vorbereitung

"Die Kinder durften sich für die Rubrik melden, die sie wollten. Im Sport habe ich das Casting gemacht, Kollegen haben beim Singen und Tanzen geholfen.“ So wurden die Besten ausgewählt. Für die Gesangsvorbereitung mussten die Kinder vor der Klasse singen. Lilli, die in der Sendung "Lieblingsmensch“ sang, probte auch vor der ganzen Sportgruppe. "Auch vor der ganzen Schule hätte ich es geschafft“, sagt sie. "Jetzt singe ich öfter in der Chorstunde“. Klaudia machte zur Vorbereitung Gedächtnis- und Marvin Sportübungen. 

Am besten gefiel der zwölfjährigen Belinda das Spiel mit den Dominosteinen. "Unser Stein ist dann doch als erstes umgefallen“, erzählt sie. Marvin erinnert sich, dass sie sich für die Abstände zwischen den Steinen an den ersten beiden orientierten, die bereits vorgegeben waren. "Das Schreispiel war echt schwer“, sagt Belinda. "Weil wir da mitmachten.“ Das Publikum musste dabei laut schreien, um die virtuellen Spielfiguren nach oben zu bewegen und den Ball des Gegners abzuwehren. "Das Schreien hatten wir zuvor im Aufenthaltsraum geübt“.

Tigerenten-Rodeo

Am schwierigsten, sagt Marvin, sei das Tigerenten-Rodeo gewesen. "Man hofft ja die ganze Zeit, dass der andere runterfällt. Du beginnst zu schwitzen und musst dich trotzdem festhalten. Das hat die ganze Kraft gekostet“. Knapp war es, aber Marvin hielt sich doch etwas länger als sein Kontrahent. Klassenlehrer Mathias Weber hatte weniger Glück im Spiel. Gleich zu Anfang rutschte er auf der Rutsche ins Studio aus. "In der Probe war ich zu langsam“, erklärt er. "Beim Auftritt wurde mir gesagt: schnell runter! Das habe ich gemacht“. Leider lag am Ende der Rutsche aber Konfetti, das es bei der Probe noch nicht gab. "Aber der Sportlehrer fängt sich natürlich ab“, sagt er grinsend. Dann verlor er gleich das erste Spiel. "Ich war nervös. Ich war durch die Kamera gelaufen, da war dann Herzrasen dabei. Pantomime ist auch nicht mein Lieblingsspiel“, fährt er fort. "Percussion“ hieß das Thema der Sendung, und so sollte er Musikinstrumente darstellen. 

Jeder will gewinnen

Baden gehen musste trotzdem der andere Lehrer. Darüber war Weber glücklich. "Die Häme wäre groß gewesen“, meint er. Schon wegen des Ausrutschers habe er einigen Spott geerntet. "Im Endeffekt wird ja darauf gewartet, dass etwas passiert. Der Druck für den Lehrer, sich zu blamieren, ist groß“. Darum wolle das auch kaum einer machen.

Auch im Aufenthaltsraum, wo die übrigen "Frösche“, so der Teamname in der Show, während der Proben warteten und Tischtennis spielten, ging es nicht immer friedlich zu: "Wir haben mit dem Gegnerteam gestritten, das war total kindisch“, erinnert sich Belinda. Im Studio lief es anders ab: "Die waren voll nett“, sagt Lilli über das Tigerenten-Team. "Wir haben sie auch abgeklatscht“. Doch die Stimmung im Publikum war angespannt. "Jeder will doch gewinnen“, sagt Lilli. Das gewonnene Geld wurde übrigens direkt von der Sendung an den Kinderschutzbund in Kiel gespendet. Mitnehmen durften die Kinder viele Erinnerungen und eine Tigerente, die im Schaufenster der Schule hängt.

Ausstrahlung

Die Sendung wird nochmals am Samstag, 30. September, um 10.45 Uhr auf Kika ausgestrahlt.

 

 

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