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Viele Ideen für mehr Neckargefühl

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"Das Neckarufer zwischen der Lohtorstraße und dem Götzenturm ist unappetitlich und wenig einladend“, fand Wolf Theilacker bei der Sommerpressekonferenz der Grünen-Fraktion harte Worte. Der erste Grünen-Stadtrat in der Geschichte der Heilbronner Kommunalpolitik fordert deshalb, diesen Missstand bis zur Bundesgartenschau im kommenden Jahr zu beseitigen: "Die Gestaltung ist mit Bordmitteln und in überschaubarem Kostenrahmen möglich.“ Unterstützt werden könnten die Maßnahmen mit Spenden aus der Bürgerschaft und von Unternehmen.

Geringe Kosten

Im Detail schlagen die Rathaus-Grünen vor, den abgespülten Erdweg entlang der Ufermauer zwischen der Treppe am Ende der Kirchbrunnenstraße und dem Götzenturm wieder anzuschütten und mit einfachen Mitteln wie Holzpfählen und Bohlen zu befestigen. Der Vorteil: "Der Neckar muss vorher nicht abgelassen werden“, hat sich https://www.buga2019.de/de/index.php bei Fachleuten erkundigt.

Ein Dorn im Auge ist den Grünen auch die Uferplattform beim Götzenturm: "Der Plattenbelag aus den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts ist unansehnlich geworden und einer Stadt wie Heilbronn unwürdig“, kritisierte Stadtrat Theilacker die Optik. Die Grünen schlagen vor, die Plattform mit einem neuen Pflasterbelag zu belegen oder alternativ die alten Platten zu entfernen, durch Sand und Kies zu ersetzen und als Strand zu gestalten.

"Dieser Sandstrand kann zum Beispiel auch als Sandweg entlang der Ufermauer Richtung des Neckarabgangs beim Marrahaus fortgesetzt werden. "Das wäre eine kostengünstige, touristen- und studentenfreundliche Lösung“, warb Theilacker für seine Idee.

Verlängerung der Unterquerung

Um den Neckar in der Heilbronner Innenstadt aufzuwerten, regen die Grünen zudem an, die vorhandene Unterquerung der Götzenturmbrücke ab der Uferplattform Richtung Freibad Neckarhalde als erdgebundener Fußweg zu verlängern. Der vorhandene Weg für gehbehinderte Fahrgäste der Neckarschifffahrt Stumpf könne bei der Verlängerung einbezogen werden, sodass die Kosten verhältnismäßig niedrig gehalten werden könnten.

Neuer Impuls

Verlängert werden muss nach Ansicht der Rathaus-Grünen der aufwendig gepflasterte Uferweg unter der Friedrich-Ebert-Brücke in Richtung Adolf-Cluss-Brücke. "Hier bedarf es eines adäquaten Belags aus Sand, Kies oder erdgebunden“, empfahl Wolf Theilacker. Erreicht werden könne der Uferweg von der Unteren Neckarstraße aus über eine etwa zwei Meter hohe Gerüsttreppe.

Neckarstadt Heilbronn

"Sollten diese kleinen Baumaßnahmen umgesetzt werden, können sich Besucher der Bundesgartenschau und Einheimische auf ein starkes Neckarufer-Erlebnis freuen“, lautet das Fazit von Stadtrat Wolf Theilacker. In ihren Forderungen sieht die Grünen-Fraktion den "dringend erforderlichen Impuls“, den Heilbronn brauche, um eine Neckarstadt zu werden.

 

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