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Grüne fordern mehr Umweltschutz für Heilbronn

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Das Mobilitätsticket ist tot – es lebe das Mobilitätsticket. Die Grünen-Fraktion im Heilbronner Gemeinderat forderte bei ihrer Sommerpressekonferenz im Rathaus die Wiedereinführung dieses im Juli eingestellten sozialen Angebots. "Die Argumentation der Verwaltung, die Regelsätze der Sozialhilfe enthielten mehr Geld für Mobilität, leuchtet nicht ein, zumal der Betrag nach wie vor zu gering ist“, stellte Susanne Bay fest. Hinzu komme, dass es im Landkreis nach wie vor das Mobilitätsticket gibt: "Wir wollen keine Zwei-Klassengesellschaft“, betonte mit Nachdruck die Fraktionsvorsitzende.

Öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen

In diesem Zusammenhang blickten die Grünen auch auf den gesamten öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV). "Wir beantragen, dass Heilbronn mit seinen ÖPNV-Anbietern die Zuschüsse, die das Land für die Verbilligung von Fahrscheinen gewährt, aufgreift“, sieht Stadträtin Bay einen weiteren Baustein, um den ÖPNV attraktiver zu machen.

Gärten des Grauens

Wiederbeleben wollen die Rathaus-Grünen die vor Jahren abgeschaffte kommunale Baumschutzverordnung. "Mit dem Erlass einer Baumschutzsatzung wird es den Kommunen gelingen, einen gesunden, vitalen und verkehrssicheren Baumbestand in Zukunft zu schützen und nachhaltig zu sichern“, ist Bay überzeugt.

Den "Gärten des Grauens“ wollen die Grünen den Kampf ansagen. Sie meinen damit Steingärten aller Art. Sie fordern deshalb von der Stadtverwaltung "konsequente Aufklärungskampagnen und entsprechende Vorgaben in den Bebauungsplänen“.

Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher

Arbeit haben die Grünen auch für die Heilbronn Marketing GmbH. "Die HMG geht auf Cafés, Bäckereien und Geschäfte zu, um mit ihnen gemeinsam ein Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher zu erarbeiten“, erklärte Susanne Bay. Vorstellen können sich die Grünen ein Mehrwegbecher-Pfandsystem, wie es Heidelberg hat, ein Wertmarkensystem à la Mannheim oder einen eigenen Mehrwertbecher mit Rabatt. "Nach Berechnungen gehen in Deutschland mehr als 320.000 Coffee-to-go-Becher pro Stunde über die Ladentische“, zitierte Bay die Deutsche Umwelthilfe.

Identität stiften durch "Tag der Stadtteile"

Ähnlich dem Europatag mit Bühne für Vorführungen der Vereine und Imbissständen beantragen die Grünen einen "Tag der Stadtteile“ auf dem Kiliansplatz. Hintergrund ist, wie Stadträtin Eva Luderer erklärte, die Geschichte der Heilbronner Stadtteile in einem größeren Rahmen lebendig werden zu lassen: "Es gilt, die Bräuche und Geschichten auch den Heilbronnern zu erzählen, die nicht im jeweiligen Stadtteil wohnen. Ein solcher Tag, der nicht jedes Jahr organisiert werden müsse, sei für die gesamte Stadt identitätsstiftend

 

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